ebase FAQ

FAQ

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Ihre Fragen - unsere Antworten

Auf dieser Seite haben wir die am häufigsten gestellten Fragen für Sie zusammengefasst. Sie finden keine Antwort auf Ihre Frage? Dann senden Sie uns eine Mail an service@ebase.com

Allgemeine Fragen

Was ist ein Fonds

Ein Investmentfonds, kurz als Fonds bezeichnet, ist ein Konstrukt zur Geldanlage. Eine Verwaltungsgesellschaft sammelt das Geld der Anleger, bündelt es in einem Sondervermögen – dem Investmentfonds – und investiert es in einem oder mehreren Anlagebereichen. Das Geld im Fonds wird gemäß den Anlagebedingungen die im Verkaufsprospekt des Fonds festgelegt sind z. B. in Aktien, festverzinslichen Wertpapieren, am Geldmarkt und/oder in Immobilien angelegt. Investmentfonds müssen im Regelfall bei der Geldanlage den Grundsatz der Risikomischung beachten, das heißt es darf nicht das gesamte Fondsvermögen in nur eine Aktie oder nur eine Immobilie investiert werden. Durch die Streuung des Geldes auf verschiedene Anlagegegenstände (Diversifikation) wird das Anlagerisiko reduziert.

Mit dem Erwerb der Anteilsscheine am jeweiligen Investmentfonds wird der Anleger Miteigentümer am Fondsvermögen und hat einen Anspruch auf Gewinnbeteiligung und Anteilsrückgabe zum jeweils gültigen Rücknahmepreis.

Der Wert je Anteilsschein bemisst sich nach dem Wert des gesamten Fondsvermögens (Sondervermögen) geteilt durch die Anzahl der ausgegebenen Anteilsscheine. Das bei einer Verwaltungsgesellschaft nach dem Investmentgesetz gegen Ausgabe von Anteilsscheinen eingelegte Kapital und die damit angeschafften Vermögensgegenstände bilden ein Sondervermögen. Das Sondervermögen muss von dem eigenen Vermögen der Verwaltungsgesellschaft getrennt gehalten werden. Das Sondervermögen haftet nicht für Verbindlichkeiten der Verwaltungsgesellschaft und ist somit insolvenzgeschützt.

Die Wertentwicklung des Sondervermögens wird im Wesentlichen durch neue Einlagen, durch den Zufluss von Erträgen, Ertragsausschüttungen an die Anteilsscheininhaber, durch die Rückgabe von Anteilsscheinen an die Verwaltungsgesellschaft („Verkauf von Anteilsscheinen“) und durch Kursverluste der im Sondervermögen gehaltenen Wertpapiere beeinflusst. Erträge können Kurs - und/oder Zinsgewinne oder Dividenden sein.

Welche Vorteile bieten Fonds?

Investmentfonds sind eine Geldanlage, die sich für eine Vielzahl von Anlegern eignet. Ein Investmentfonds ist vielseitig und flexibel. Selbst mit einem geringen Kapitaleinsatz kann eine breite Streuung des investierten Vermögens erzielt werden.

Welche Risiken birgt eine Fondsanlage?

Der Preis von Anteilen an Investmentfonds wird durch den Wert der im Fonds befindlichen Vermögenswerte bestimmt. Diese unterliegen aufgrund von Marktschwankungen Risiken. Die konkreten Risiken der Fondsanlage werden im aktuellen Verkaufsprospekt des Fonds erläutert. Den jeweils gültigen Verkaufsprospekt können Sie über die ebase Fondssuche aufrufen.

Wie sind Anlagen bei ebase gesichert?

Hierzu erfahren Sie mehr auf unserer Kontakt & Hilfe Seite in der Rubrik Steuern & Gesetze.

Warum schwankt der Wert einer Fondsanlage?

Das Ergebnis einer Investmentanlage hängt weitgehend von der Kursentwicklung der im Fondsvermögen enthaltenen Wertpapiere ab. Je nach Marktsegment und -situation kann die Schwankungsbreite niedriger oder höher ausfallen. Verwaltungsgesellschaften berechnen die Ausgabe- und Rücknahmepreise börsentäglich.

Fragen zum Depot

Wie viel kostet ein ebase Depot? Wird das Entgelt pro Fonds oder pro Depot erhoben?

Das Depotführungsentgelt richtet sich nach dem jeweils aktuell gültigen Preis- und Leistungsverzeichnis.

Das Depotführungsentgelt wird pauschal pro Depot erhoben. Die Erhebung des Depotführungsentgelts erfolgt in der Regel durch Verkauf von Fondsanteilen. Bei Investment Depots mit Konto flex wird das Depotführungsentgelt vom Konto flex abgebucht.

Welche Fonds kann ich bei ebase kaufen?

Das Fondsspektrum von ebase umfasst über 7.100 unterschiedliche Fonds. Sollten Sie darüber hinaus weitere Fonds kaufen wollen, wenden Sie sich bitte an unseren Kundenservice.

Wie kann ich Fondsanteile kaufen?

Sie können Fondsanteile per Überweisung durch Angabe der korrekten Depotpositionsnummer bzw. Depotnummer und der WKN/ISIN direkt ohne Verrechnungskonto bei ebase ordern. Dazu überweisen Sie einfach den gewünschten Betrag mit folgenden Angaben:

Begünstigter: European Bank for Financial Services GmbH
IBAN: DE32 7004 0041 0212 2331 00 (Alternativ: Kontonummer 212233100 und BLZ 70040041)
BIC der Commerzbank: COBADEFFXXX
Verwendungszweck: Depotnummer + ISIN oder Depotpositionsnummer

Außerdem stehen Ihnen folgende Wege zur Beauftragung Ihrer Orders zur Verfügung:

  • per Online-Banking
  • per Einzugsermächtigungslastschrift per Fax (Telefax: +49 89 45460 - 892) oder
  • per Post (European Bank for Financial Services GmbH (ebase©), 80218 München)

Vom verfügbaren Guthaben auf Ihrem Konto flex können Sie Fondsanteile kaufen. Auch die Umschichtung von Fondsanteilen ist möglich (Verkauf von Anteilen, um mit dem Verkaufserlös andere Fondsanteile zu kaufen).

Was muss ich bei der Einrichtung von Zahlungsaufträgen (Einmalanlagen, Spar- und Entnahmepläne) beachten?

Bei ebase haben Sie die Möglichkeit, verschiedene Arten von Zahlungsaufträgen einzurichten:

  • Einzugsauftrag bei einmaligen Anlagen (per Einzugsermächtigungs-lastschrift bzw. SEPA-Basislastschrift) — 500,00 Euro
  • Einzugsauftrag bei regelmäßigen Anlagen (per Einzugsermächtigungs-lastschrift bzw. SEPA-Basislastschrift) — 10,00 EUR bzw. bei Mini-Sparplan: ab 10,00 Euro
  • regelmäßige Entnahmen (Depotbestand mind. 5.000,00 Euro) — 125,00 Euro

Regelmäßige Zahlungsaufträge müssen mindestens acht Bankarbeitstage vor dem gewünschten Einzugstermin vorliegen.

Bei der Einrichtung des Auftrags für einen Spar- oder Entnahmeplan können Sie

  • als Einzugstermin den 01. oder den 15. eines jeden Monats wählen.
  • sich zwischen monatlichen, vierteljährlichen, halbjährlichen und jährlichen Intervallen entscheiden.

Welche Unterlagen werden zur Eröffnung eines Minderjährigen-Depots benötigt?

Bei Minderjährigen ist die Kopie der Geburtsurkunde beizulegen und ab 16 Jahren zusätzlich eine Kopie des Personalausweises. Im Antrag ist die Unterschrift beider Elternteile erforderlich. Beide Elternteile sind über das Post-Ident-Verfahren oder durch Identitätsbestätigung durch den persönlichen Finanzvermittler zu legitimieren. Falls ein Elternteil der alleinige gesetzliche Vertreter ist, ist ein entsprechender Nachweis (z.B. Sorgerechtsbeschluss/Negativbescheinigung, Scheidungsurteil, Sterbeurkunde) in Kopie beizufügen.

Wann wird meine Order ausgeführt?

ebase führt Ihre Order direkt bei der Verwaltungsgesellschaft aus. Dadurch ergeben sich nicht nur günstigere Entgelte für Sie, auch die Ausführungszeiten richten sich nach den Vorgaben der Verwaltungsgesellschaft sowie der ebase. Die sogenannten Cut-Off-Zeiten des jeweiligen Fonds können bei der ebase erfragt bzw. im jeweiligen Fonds-Factsheet eingesehen werden. Art und Zeitpunkt der Ausführung sowie Abrechnung gegenüber dem Depotinhaber richten sich nach den aktuell gültigen Verkaufsprospekten bzw. den Wesentlichen Anlegerinformationen, den Bedingungen der Verwaltungsgesellschaft, der Depotbank, des Clearers und/oder eines Zwischenkommissionärs.

Mehr Informationen erhalten Sie im aktuell gültigen Preis- und Leistungsverzeichnis.

Wann findet die tägliche Depotbewertung statt?

Die Fondspreise werden börsentäglich nach Preisfeststellung aktualisiert, sodass je nach Depotzusammensetzung mehrmals am Tag eine Depotbewertung stattfindet. Bei der Ermittlung des Depotbestandes werden Umsätze bis zum letzten Bankarbeitstag berücksichtigt. Die aktuellen Umsätze stehen in der Regel ab 7 Uhr zur Verfügung, können jedoch an einzelnen Tagen, z.B. bei Ertragsausschüttungen bestimmter Fonds, erst später ermittelt werden.

Warum wird zu meinem Fonds kein aktueller Fondspreis angezeigt?

Viele Verwaltungsgesellschaften veröffentlichen erst verspätet oder am darauf folgenden Arbeitstag die Fondspreise. Auch ausländische Feiertage können eine Fondsbewertung verzögern oder unterbinden. Dabei ist jederzeit sichergestellt, dass Ihre Transaktionen immer mit dem korrekten Preis abgerechnet werden.

Fragen zur Depotverwaltung

Ich möchte meine Orders und Transaktionen online ausführen. Was muss ich tun?

Sie finden auf der Loginseite einen Button "PIN anfordern". Folgen Sie nun den den Anweisungen im Dialog. Wir senden Ihnen sofort eine PIN für den Online-Zugang per Post an die bei uns hinterlegte Adresse.

Ich habe meine PIN vergessen. Was muss ich tun?

Sie finden auf der Loginseite einen Button "PIN anfordern". Folgen Sie nun den den Anweisungen im Dialog. Wir senden Ihnen sofort eine PIN für den Online-Zugang per Post an die bei uns hinterlegte Adresse.

Was ist das smsTAN Verfahren? Wie kann ich es nutzen?

Das Verfahren dient der Autorisierung von Zahlungen an externe Bankverbindungen, die nicht Ihrem Referenzbankkonto entsprechen.

Das smsTAN-Verfahren ist ein Sicherheitsverfahren bei dem Ihnen eine einmalige Transaktionsnummer auf Ihr Mobiltelefon geschickt wird. Diese Nummer geben Sie dann auf einem anderen Endgerät in unseren Online-Dialog ein. Die Gerätetrennung ist dabei eine Nutzungsvoraussetzung, die der Sicherheit der Transaktion dient.

Im smsTAN-Registrierungsdialog (online, nach erfolgreichem Login in den persönlichen Kundenbereich) erfassen Sie als Bestandskunde zunächst Ihre Mobiltelefonnummer. Sie gilt als hinterlegt, wenn der Bestätigungscode, den Sie per SMS erhalten, korrekt eingegeben wurde. Im anschließenden Online-Dialog beantragen Sie die Aktivierung der hinterlegten Mobiltelefonnummer für das smsTAN-Verfahren.

Wie kann ich weitere Depotinhaber eintragen lassen oder Vollmachten erteilen?

Die nachträgliche Beantragung eines weiteren Depotinhabers ist leider nicht möglich. Eröffnen Sie in diesem Fall bitte ein neues Investment Depot.

Zur Erteilung einer Vollmacht nutzen Sie bitte das Formular "Vollmacht" in unserem Formularshop.

Wie ändere ich meine persönlichen Daten (Name, Adresse, Bankverbindung)?

Zur Änderung Ihrer persönlichen Daten (Name, Bankverbindung) füllen Sie bitte das Formular "Änderung" aus unserem Formularshop aus und schicken Sie dieses unterschrieben an

European Bank for Financial Services GmbH (ebase©)
80218 München

Ihre Adresse können Sie auch direkt über Ihren Online-Zugang ändern.

Welche Unterlagen werden zur Eröffnung eines Minderjährigen-Depots benötigt?

Bei Minderjährigen ist die Kopie der Geburtsurkunde beizulegen und ab 16 Jahren zusätzlich eine Kopie des Personalausweises. Im Antrag ist die Unterschrift beider Elternteile erforderlich. Beide Elternteile sind über das Post-Ident-Verfahren oder durch Identitätsbestätigung durch einen Finanzberater zu legitimieren. Falls ein Elternteil der alleinige gesetzliche Vertreter ist, ist ein entsprechender Nachweis (z.B. Sorgerechtsbeschluss/Negativbescheinigung, Scheidungsurteil, Sterbeurkunde) in Kopie beizufügen.

Welche Unterlagen sind beim Ableben des Depotinhabers einzureichen, um Verfügungen über das Depot vornehmen zu können?

Eine Übersicht aller benötigten Unterlagen finden Sie in dieser Checkliste.

Wie oft erhalte ich einen Depotauszug?

Der Depotinhaber erhält grundsätzlich über jede Ein- und Auszahlung einen Depotauszug oder einen Andruck auf dem Kontoauszug, sofern nichts Abweichendes vereinbart ist. Im Fall der Ausführung von regelmäßigen Aufträgen, erhalten Sie als Depotinhaber grundsätzlich halbjährlich Informationen über die betreffenden Geschäfte in diesem Zeitraum.

Kunden mit Online-Zugang erhalten grundsätzlich alle Korrespondenz über ihr Online-Postfach. Darüber hinaus können sich Kunden mit Online-Zugang jederzeit automatisch ein Dokument mit detaillierten Depotinformationen erstellen lassen.

Wann erhalte ich meine Unterlagen zum Jahresende (Jahresdepotauszug, Steuerbescheinigung)?

Der Jahresdepotauszug per 30.12. und die steuerrechtlichen Bescheinigungen wird üblicherweise spätestens im Februar des Folgejahres zur Verfügung gestellt. Sollten Sie bis Mitte März die genannten Unterlagen noch nicht erhalten haben, wenden Sie sich bitte an unseren Kundenservice.

Fragen zum Konto (Konto flex)

Was ist der Unterschied zwischen Referenzbankkonto, Konto flex, Tages- und Festgeldkonto?

Bei der Beantragung eines Investmentdepots beantragen Sie gleichzeitig auch das Konto flex. Das Konto flex ist ein Kontokorrentkonto und dient der Verwaltung von Ein- und Auszahlungen in Ihrem Investment Depot.

Um Erlöse aus Verkäufen von Ihrem Konto flex zugunsten einer externen Bankverbindung zu überweisen, benötigen Sie ein Referenzbankkonto. Das Referenzbankkonto kann beispielsweise das Girokonto Ihrer Hausbank sein und muss bei der Depoteröffnung verpflichtend angegeben werden.

Neben der Aufbewahrung von Geldern im Konto flex haben Sie auch die Möglichkeit verzinste Tages- und Festgeldkonten abzuschließen.

Tagesgeldkonten sichern Ihnen die täglich verzinste Liquidität. Sie können komfortabel jederzeit über Ihr Geld verfügen ohne auf Zinsen zu verzichten.

Festgeldkonten gewähren eine höhere Verzinsung, legen Ihr Geld aber dafür auf eine vorher befristete Zeit fest (3, 6, 12 Monate).

Wie überweise ich Geld auf mein Konto flex?

Ihr Konto flex erhält eine Kontonummer und eine Bankleitzahl, sodass Sie jederzeit in gewohnter Weise per Online-Banking, per Bankterminal oder Überweisungsschein von einer beliebigen Bankverbindung (z.B. Ihrer Hausbank) auf Ihr Konto flex überweisen können. Folgende Angaben, die Sie auf Ihren Kontoauszügen oder im ebase Online Banking finden, sind dabei notwendig:

 Begünstigter: Name des Zahlungsempfängers
 IBAN des Konto flex des Zahlungsempfängers
 BIC der ebase: COBADEMXXXX
 Verwendungszweck: frei wählbar

Wie überweise ich Geld von meinem Konto flex?

Grundsätzlich können Sie ausschließlich auf das hinterlegte Referenzbankkonto überweisen. Damit schützt European Bank for Financial Services GmbH Sie vor Missbrauch.

Möchten Sie zugunsten einer davon abweichenden Bankverbindung überweisen, so steht Kunden mit Online-Zugang zusätzlich das SMS-TAN Verfahren zur Verfügung. Im smsTAN-Registrierungsdialog (online, nach erfolgreichem Login in den persönlichen Kundenbereich) erfassen Sie als Bestandskunde zunächst Ihre Mobiltelefonnummer. Sie gilt als hinterlegt, wenn der Bestätigungscode, den Sie per SMS erhalten, korrekt eingegeben wurde. Im anschließenden Online-Dialog beantragen Sie die Aktivierung der hinterlegten Mobiltelefonnummer für das smsTAN-Verfahren.

Welche Möglichkeiten habe ich zur Kreditaufnahme?

Um einen Kredit zu erhalten, müssen Sie bereits ein Depot bzw. Konto bei ebase führen.

Es stehen Ihnen zwei Möglichkeiten zur Beantragung eines Kredits zur Verfügung: die Beleihung Ihrer Wertpapiere und der Dispositionskredit über Ihr Konto flex. 

Kann ich mein Konto flex überziehen?

Es handelt sich bei dem Konto flex um ein guthabenbasiertes Konto. Sie haben jedoch die Möglichkeit einen Dispositionskredit zu beantragen.

Fragen zu Vermögenswirksamen Leistungen (VL)

Was ist ein VL-Vertrag?

VL sind Geldleistungen des Arbeitgebers an den Arbeitnehmer, die zusätzlich zum Arbeitslohn gezahlt werden können. Diese werden direkt vom Arbeitgeber auf das Anlagekonto des Arbeitnehmers überwiesen. Der Arbeitnehmer kann je nach Vertrag selbst hinzuzahlen.

Der Staat fördert Vermögenswirksame Leistungen. Die förderfähigen Sparformen sind gesetzlich vorgegeben. Die Förderhöhe liegt bei 20% der jährlichen VL-Einzahlungen in einen Aktienfonds-Sparplan. Bis zu maximal 400 Euro pro Jahr werden staatlich gefördert (sogenannte Arbeitnehmersparzulage), das heißt, Sie erhalten vom Staat eine Prämie von bis zu 80 Euro im Jahr.

Um Förderung vom Staat zu erhalten muss das zu versteuernde Einkommen unterhalb einer bestimmten Grenze liegen: Für Ledige liegt diese Einkommensgrenze bei 20.000 Euro, für Ehepaare bei 40.000 Euro. Auch wenn Sie diese Bedingungen zur Zulagenberechtigung nicht erfüllen, können Sie das Geld Ihres Arbeitgebers annehmen und in einem VL-Sparplan ansparen. Die Zulagen sind jährlich beim Finanzamt mit der Steuererklärung zu beantragen. Die Förderung erfolgt auf Antrag der Arbeitnehmersparzulage, sofern Sie unter der zu versteuernden Einkommensgrenze liegen. Die von Ihnen angelegten Vermögenswirksamen Leistungen werden von uns elektronisch direkt an das zuständige Finanzamt übermittelt (elektronische Vermögensbildungsbescheinigung).

ebase bietet eine große Auswahl von Fonds, die als Anlageform für vermögenswirksame Leistungen zugelassen sind.

Kann ich einen VL-Sparplan mit ETFs einrichten?

Dies ist bei ebase bei einer großen Anzahl an ETFs möglich.

Stellen Sie bei der Fondsauswahl als Fondstyp "nur ETF" ein und bei dem Selektionskriterium "Auftragsabwicklung" wählen Sie "Sparplan-Fähigkeit" und "VL-fähig" aus.

Was versteht man unter Einzahlungs- und Sperrfrist?

Die Einzahlungsfrist ist der gesetzlich festgelegte Zeitraum von 6 Jahren, in dem der Arbeitgeber vermögenswirksame Leistungen in Ihre VL-Position im Depot einzahlen kann. Die Einzahlungsfrist beginnt in dem Monat des ersten Zahlungseingangs.

Die Sperrfrist ist der gesetzlich festgelegte Zeitraum, in dem Ihre Anteile im Wertpapiersparvertrag für VL festgelegt sind. Die Sperrfrist beginnt rückwirkend zum 1. Januar des Kalenderjahres der ersten Einzahlung (entscheidend ist dafür der Tag des Geldeingangs bei ebase) und endet am 1. Januar des Kalenderjahres, das auf das Ende der Einzahlungsfrist folgt.

Beispiel:
Ihre erste Einzahlung geht am 15.03.2015 bei uns ein.
Die Sperrfrist beginnt daher am 01.01.2015 (rückwirkend).
Das Ende der Sperrfrist ist am 31.12.2021 (nach 6 Jahren und 9 Monaten)

Was geschieht am Ende der Einzahlungsfrist?

Wenn wir für Sie einen Sparvertrag über vermögenswirksame Leistungen (VL-Vertrag) führen, dessen Sperrfrist zum 01.01. des kommenden Jahres ausläuft, werden Sie von uns einige Wochen vor Ablauf der Einzahlungsfrist separat angeschrieben.

Erfolgen nach Ende der Einzahlungsfrist weitere Einzahlungen, so wird automatisch ein Folgevertrag angelegt.

Was muss ich tun, wenn ich nach der Einzahlungsfrist weiterhin in meinen jetzigen VL-Vertrag sparen möchte?

Die nach Ablauf der Einzahlungsfrist weiter eingehenden vermögenswirksamen Leistungen des Arbeitgebers werden automatisch auf Ihrem bereits bestehenden Depot angelegt. Die Folgezahlung aktiviert einen Anschlussvertrag, dessen Einzahlungs- und Sperrfrist wieder neu beginnen.

Was muss ich tun, wenn ich nach Ablauf der Sperrfrist über meine Anteile verfügen will?

Nach Ablauf der Sperrfrist können Sie jederzeit über Ihre freien Anteile verfügen. Wir benötigen hierfür einen schriftlichen Auftrag mit Angabe Ihrer Depot-Nummer und Ihrer Unterschrift. Sie können zur Auftragserteilung unser Formular Verkauf oder Fondsumschichtung verwenden. Falls uns z.B. ein Verkaufsauftrag bis zum vorletzten Arbeitstag des Jahres vorliegt, wird der Verkauf der freien Anteile zum Rücknahmepreis des ersten Börsentages im neuen Jahr abgerechnet. Sie erhalten den Verkaufserlös dann einige Tage später auf dem von Ihnen genannten Bankkonto gutgeschrieben.

Was geschieht mit den freien Anteilen nach Ablauf der Sperrfrist, wenn ich nicht sofort über sie verfüge?

Wenn Sie uns bis zum 28.12. (Eingang bei ebase) einen Verkaufsauftrag für Ihren VL-Vertrag zum Ablauf der Sperrfrist erteilen, wird der Verkauf am ersten Börsentag des neuen Jahres durchgeführt.

Nach Ablauf der Sperrfrist können Sie jederzeit über Ihre freien Anteile ganz oder teilweise verfügen. Über Ihren Online-Zugang können Sie Ihren Verkaufsauftrag schnell und bequem mit Ihrer PIN autorisieren. Sofern Sie noch nicht über einen Online-Zugang verfügen, senden Sie bitte das Formular "Verkauf" oder Formular "Fondsumschichtung" mit Angabe Ihrer Depotnummer und Ihrer Unterschrift an

    European Bank for Financial Services GmbH (ebase©)
    80218 München

Haben Sie uns in Ihrem Verkaufsauftrag Ihre Bankverbindung mitgeteilt, erfolgt die Auszahlung durch ebase per Überweisung auf das angegebene Bankkonto.

Haben Sie uns Ihren Verkaufsauftrag ohne Angabe einer Bankverbindung erteilt, erhalten Sie von ebase einen Verrechnungsscheck zugesandt.

Was mache ich, wenn ich während der Laufzeit des VL-Vertrags in einen anderen Fonds investieren möchte?

Leider ist ein Wechsel in einen anderen Fonds während der Laufzeit des VL-Vertrags nicht möglich. Zu diesem Zeitpunkt bereits angesammelte vermögenswirksame Leistungen können nicht übernommen werden. Möchten Sie über die Anteile in der alten Depotposition vor Ablauf der Sperrfrist verfügen, fällt eine Gebühr an und der Anspruch auf Arbeitnehmersparzulage verfällt. Ausnahmen zur prämienunschädlichen Verfügung finden Sie im VL-Merkblatt.

Sie können allerdings Ihr aktuelles VL-Depot bis zum Ende der Sperrfrist ruhen lassen (das heißt, die Anteile bleiben bis zum Ende der Sperrfrist auch weiterhin gesperrt). Sollten Sie dennoch einen anderen Fonds wünschen, so geht dies nur über eine weitere VL-Position. Bitte beachten Sie, dass für diese neue VL-Depotposition die 6-jährige Einzahlungsfrist und die 7-jährige Sperrfrist neu beginnen. Um eine neue Depotposition zu eröffnen, senden Sie uns bitte einen formlosen Auftrag mit Angabe Ihrer Depotnummer, WKN/ISIN des neuen Fonds und Ihrer Unterschrift zu. Sie erhalten im Nachgang von uns Ihre Eröffnungsbestätigung und eine Bescheinigung zur Vorlage beim Arbeitgeber mit allen notwendigen Angaben zur Überweisung der vermögenswirksamen Leistungen.

Fragen zu SEPA

Was ist SEPA?

SEPA (Single Euro Payments Area = einheitlicher Euro-Zahlungsverkehrsraum) ist ein internationales Abkommen zur Schaffung einheitlicher Euro-Zahlungsverfahren innerhalb Europas, das am 01. Februar 2014 in Kraft getreten ist. Durch SEPA-Überweisungen und SEPA-Lastschriften werden bargeldlose Zahlungen europaweit vereinheitlicht und können damit einfacher, günstiger und schneller abgewickelt werden.

Die IBAN (International Bank Account Number) und die BIC (Bank Identifier Code) haben die früheren Kontonummern und Bankleitzahlen abgelöst.
Für Lastschriften innerhalb des SEPA-Raums sind sog. Lastschriftmandate notwendig, die u.a. eine Gläubiger-Identifikationsnummer (Gläubiger-ID) und eine Mandatsreferenz enthalten müssen.

Der SEPA-Raum besteht aus den 28 EU-Staaten, den weiteren EWR-Ländern Island, Liechtenstein und Norwegen sowie der Schweiz, Monaco und San Marino.

Was sind IBAN und BIC - und wo finde ich diese Angaben?

Jede IBAN (International Bank Account Number) in Deutschland besteht aus 22 alphanumerischen Zeichen und ersetzt die bisherige Kontonummer inkl. Bankleitzahl.

Die IBAN setzt sich wie folgt zusammen:

  • Länderkennzeichen DE für Deutschland
  • zweistellige Prüfziffer
  • die bekannte Bankleitzahl
  • die bisherige Kontonummer

Der 11- stellige BIC (Bank Identifier Code = SWIFT-Code) ist die internationale Bankleitzahl einer Bank, mit dem diese weltweit eindeutig identifiziert werden kann.

Die IBAN Ihres ebase Konto flex sowie den BIC der ebase finden Sie in Ihrem persönlichen Online-Zugang sowie auf Ihren Kontoauszügen.

Der BIC der ebase lautet: COBADEMXXXX

Wie erfolgt die Umsetzung und was bedeutet "IBAN-Only"?

Für alle SEPA-Zahlungen innerhalb Deutschlands und für grenzüberschreitende SEPA-Zahlungen ist die Angabe der IBAN ausreichend ("IBAN-only").

Bei grenzübergreifenden Zahlungen im EU/EWR-Raum reicht die Angabe der IBAN aus. Nur bei Zahlungen in Staaten außerhalb des EWR-Gebietes (z. B. Schweiz, Monaco oder San Marino) ist die Angabe von IBAN und BIC notwendig.

Fragen zu SEPA Überweisungen

Wie können SEPA-Überweisungen bei der ebase beauftragt werden?

Die SEPA-Überweisung löst die derzeit unterschiedlichen nationalen Überweisungsverfahren durch einheitliche Standards ab.  SEPA-Überweisungen vom ebase Konto flex können online oder per schriftlichem Auftrag veranlasst werden.

Für eine SEPA-Überweisung sind folgende Angaben notwendig:

  • Name des Empfängers
  • Betragshöhe in Euro
  • IBAN (International Bank Account Number) des Zahlungsempfängers
  • bei grenzüberschreitenden SEPA-Zahlungen: zusätzlich der BIC (Bank Identifier Code) des Kreditinstituts des Zahlungsempfängers

SEPA-Überweisungen sind ausschließlich in der Währung Euro möglich. Bei Überweisungen in anderen Währungen handelt es sich weiterhin um Auslandsüberweisungen.

Der Verwendungszweck verkürzt sich von bisher 378 auf zukünftig 140 Zeichen bei einer SEPA-Überweisung.

SEPA-Überweisungen sind genauso günstig wie die heutigen Inlandsüberweisungen. Die Entgeltregelungen und Ausführungsfristen für SEPA-Überweisungen sind im jeweils aktuell gültigen Preis- und Leistungsverzeichnis für Konten bei der ebase geregelt.

Wie können Überweisungen zum Kauf von Fondsanteilen zu Gunsten eines ebase Depots erfolgen?

Überweisungen zum Kauf von Fondsanteilen zu Gunsten des ebase Depots können ausschließlich auf das Treuhandkonto der ebase bei der Commerzbank AG erfolgen. Dazu sind folgende Angaben notwendig:

  • Begünstigter: European Bank for Financial Services GmbH
  • IBAN: DE32 7004 0041 0212 2331 00 (Alternativ: Kontonummer 212233100 und BLZ 70040041)
  • BIC der Commerzbank: COBADEFFXXX
  • Verwendungszweck: Depotnummer + ISIN oder Depotpositionsnummer

Wie können Überweisungen auf das Konto flex bei der ebase erfolgen?

Überweisungen auf das Konto flex bei der ebase sind von jedem Bankkonto unter Angabe der IBAN des Konto flex und des BIC der ebase möglich. Diese Angaben finden sich im Online-Zugang sowie auf den Kontoauszügen. Dazu sind folgende Angaben notwendig:

  • Begünstigter: Name des Zahlungsempfängers
  • IBAN des Konto flex des Zahlungsempfängers
  • BIC der ebase: COBADEFFXXX
  • Verwendungszweck: frei wählbar

Fragen zur Überweisung von Vermögenswirksamen Leistungen (VL)

Wie können Überweisungen der vermögenswirksamen Leistungen des Arbeitgebers zugunsten eines VL-Depots erfolgen?

SEPA-Überweisungen zum Kauf von Fondsanteilen zu Gunsten eines VL-Depots können ausschließlich auf das Treuhandkonto der ebase bei der Commerzbank AG erfolgen. Dazu sind folgende Angaben notwendig:

  • Begünstigter: European Bank for Financial Services GmbH
  • IBAN: DE32 7004 0041 0212 2331 00 (Alternativ: Kontonummer 212233100 und BLZ 70040041)
  • BIC der Commerzbank: COBADEFFXXX
  • Verwendungszweck: Depotnummer + ISIN oder Depotpositionsnummer
  • Purpose Code: CBFF

Fragen zu SEPA Lastschriften

Was ist eine SEPA-Lastschrift?

Grundsätzlich wird zwischen SEPA-Basislastschriften (CORE-Lastschriften) und SEPA-Firmenlastschriften (B2B-Lastschriften) unterschieden, wobei die ebase zunächst nur SEPA-Basislastschriften anbietet. Die SEPA-Basislastschrift ersetzt dabei die bisherige Einzugsermächtigungslastschrift.

Voraussetzung für den Einzug einer SEPA-Basislastschrift ist die vorherige Erteilung eines sog. SEPA-Basislastschriftmandats durch den Zahlungspflichtigen.

Der Lastschrifteinreicher ist zudem verpflichtet, den Zahlungspflichtigen vor Einreichung der Lastschrift über diesen Lastschrifteinzug durch eine sog. "Pre-Notification" (= Vorab-Information) zu informieren.

Welche Angaben beinhaltet eine Pre-Notification?

Eine Pre-Notification beinhaltet:

  • den exakten Belastungsbetrag in Euro
  • den Fälligkeitstermin der Lastschrift
  • die Gläubiger-Identifikationsnummer (Gläubiger-ID) des Zahlungsempfängers
  • die Mandatsreferenz

Was ist ein SEPA-Basislastschriftmandat?

Ein SEPA-Basislastschriftmandat ermächtigt den Zahlungsempfänger, einen fälligen Betrag vom Konto des Zahlungspflichtigen einzuziehen. Gleichzeitig wird die Bank des Zahlungspflichtigen mit der Einlösung der Lastschrift beauftragt. Der Inhalt eines Mandats ist rechtlich verbindlich vorgegeben.

Das Mandat enthält:

  • den Namen des Zahlungsempfängers
  • die Gläubiger-Identifikationsnummer (Gläubiger-ID) des Zahlungsempfängers
  • die Mandatsreferenz
  • die Angabe, ob das Mandat für eine einmalige oder wiederkehrende Zahlung gilt
  • den Namen, die Kontoverbindung, das Datum und die Unterschrift des Zahlungspflichtigen

Das Mandat kann durch den Zahlungspflichtigen gegenüber dem Zahlungsempfänger jederzeit widerrufen oder geändert werden. Spätestens 36 Monate nach der letzten Nutzung verfällt ein Mandat.

Die Mandatsreferenz (auch Mandatsreferenznummer oder Mandats-ID) ist eine vom Zahlungsempfänger individuell vergebene Kennzeichnung eines Mandats (z.B. Rechnungsnummer oder Kundennummer) und umfasst bis zu 35 Stellen.

Die Mandatsreferenz wird neben der sog. Gläubiger-ID mit jeder Lastschrift übermittelt, damit der Zahlungspflichtige die Lastschrift eindeutig zuordnen kann.

Die Mandatsreferenz ist bei der ebase 16-stellig (Bsp.: EBASEV0000000001).

Was ist eine Gläubiger-Identifikation (= Gläubiger-ID)?

Die Gläubiger-Identifikation (sog. Gläubiger-ID) dient der eindeutigen Identifikation des Zahlungsempfängers (Gläubigers). Eine Gläubiger-ID wird in Deutschland von der Deutschen Bundesbank vergeben und wird von jedem benötigt, der Lastschriften einziehen möchte (z.B. Firma, Verein).

SEPA-Basislastschriften, die aufgrund von Kaufaufträgen für Fonds beauftragt wurden, werden unter Nutzung der ebase-Gläubiger-ID vom Konto des Zahlungspflichtigen eingezogen.

Die Gläubiger-ID der ebase lautet DE68ZZZ00000025032.

Was passiert mit bereits erteilten Einzugsermächtigungen?

Grundsätzlich können bestehende Lastschrifteinzugsermächtigungen auf ein SEPA-Basislastschriftmandat umgestellt werden und müssen somit nicht neu erteilt werden.

Auch die ebase migriert bestehende Einzugsermächtigungen zum 01. Februar 2014 automatisch in ein SEPA-Basislastschriftmandat.

Sofern eine für die gesamte Geschäftsbeziehung mit der ebase gültige Lastschrifteinzugsermächtigung für eine externe Bankverbindung vorliegt, stellt die ebase diese auf ein SEPA-Basislastschriftmandat für die gesamte Geschäftsbeziehung mit der ebase um.

Sofern die Einzugsermächtigung nur für bestimmte Geschäftsvorfälle (z.B. Ausführung eines Sparplans) erteilt wurde, kann diese auch nur für diese Geschäftsvorfälle migriert werden.

Ein für die gesamte Geschäftsbeziehung mit der ebase gültiges Mandat für alle zukünftigen SEPA-Basislastschriften kann der ebase bereits heute über das Formular Erteilung eines Mandats für SEPA-Basislastschriften eingereicht werden. Dieses Mandat läuft dann automatisch nach 36 Monaten nach dem letzten Lastschrifteinzug aufgrund dieses Mandats ab.

Ohne gültiges Mandat können ab dem 01. Februar 2014 formlos erteilte Kaufaufträge mit Lastschrifteinzug von der ebase nicht mehr akzeptiert werden.

Die für ein SEPA-Basislastschriftmandat erforderlichen Angaben sind jedoch dann auf den entsprechenden Formularen enthalten.
Wie lang kann einer SEPA-Lastschrift widersprochen werden?

Einer SEPA-Lastschrift kann bis zu acht Wochen nach Belastung auf dem Konto widersprochen werden. Wurde eine SEPA-Lastschrift ohne gültiges Lastschriftmandat ausgeführt, beträgt diese Frist 13 Monate.

Fragen zur Kirchensteuer

Wie erfolgt der Kirchensteuerabzug?

Seit Anfang 2015 sind Banken verpflichtet, für jede im Inland unbeschränkt steuerpflichtige natürliche Person - bei vorliegender Kirchensteuerpflicht - die Kirchensteuer automatisch abzuführen.

Grundsätzlich läuft das Verfahren ohne Ihre Mitwirkung ab. In Einzelfällen, kann es jedoch vorkommen, dass wir Sie nach Ihrer SteuerID fragen.

Was ist zu tun, falls Sie nicht am automatisierten Verfahren teilnehmen wollen?

Wenn Sie uns Ihre Religionszugehörigkeit nicht offenlegen möchten, haben Sie auch weiterhin die Möglichkeit, die Kirchensteuer über Ihre Einkommenssteuererklärung zu entrichten.

Für diesen Fall können Sie gegen die Herausgabe der persönlichen Kirchensteuermerkmale direkt beim Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) Widerspruch, jeweils bis zum 30.06. eines Jahres, einlegen. Hierfür ist die Verwendung des amtlichen Formulars zwingend erforderlich. Das Formular finden Sie auf www.formulare-bfinv.de unter dem Stichwort Kirchensteuer".

Wenn Sie Widerspruch beim Bundeszentralamt für Steuern eingelegt haben, erhalten wir lediglich die Meldung, dass keine Kirchensteuer einzubehalten ist. Ob Sie widersprochen haben oder keiner kirchensteuerpflichtigen Religionsgemeinschaft angehören, können wir als Bank nicht erkennen.

Was geschieht, wenn Sie beim Bundeszentralamt (BZSt) für Steuern Widerspruch einlegen?

Aufgrund des Widerspruchs erfolgt keine Weitergabe Ihrer Kirchensteuerdaten seitens des BZSt. Ein automatischer Kirchensteuereinbehalt durch die Banken findet nicht statt.

Die Kirchensteuerpflicht entfällt damit jedoch nicht. Sie sind verpflichtet, im Fall entsprechender Erträge, Ihre Kirchensteuer im Rahmen der Einkommensteuererklärung veranlagen zu lassen.

Um eine lückenlose Erfassung aller Kirchensteuerpflichtigen zu gewährleisten, teilt das Bundeszentralamt für Steuern Ihrem Wohnsitzfinanzamt mit, dass Sie dem Datenaustausch widersprochen haben.

Was geschieht mit Ihren Daten?

Die Nutzung der Daten ist ausschließlich für steuerliche Zwecke gestattet. Die SteuerID wird dauerhaft gespeichert. Die Kirchensteuermerkmale werden jährlich aktualisiert und dann jeweils für das Folgejahr genutzt.

Was müssen Sie tun, wenn Sie keiner Religionsgemeinschaft angehören?

Sofern Sie keiner Religionsgemeinschaft angehören, wird für Sie keine Kirchensteuer einbehalten. Sie müssen dafür nicht tätig werden.

Fragen zu FATCA

Was ist FATCA?

FATCA (Foreign Account Tax Compliance Act) ist ein US-amerikanisches Gesetz zur Bekämpfung der Steuerhinterziehung. Es ist in Deutschland zum 1. Juli 2014 in Kraft getreten und soll dem Trend zur Steuerhinterziehung bei Auslandskonten US-amerikanischer Bürger entgegenwirken und damit gleichzeitig das Steueraufkommen erhöhen.
Zusätzlich schafft das AIFM-Steueranpassungsgesetz die Rechtsgrundlage für den nach dem Abkommen erforderlichen Datenaustausch mit den USA.

Mit FATCA verpflichten sich Finanzinstitute (u.a. Banken, Versicherungsinstitute), die nicht in den USA ansässig sind, der US-Steuerbehörde IRS (Internal Revenue Service) alle US-steuerpflichtigen Kundinnen und Kunden zu melden und steuerlich relevante Informationen zur Verfügung zu stellen.
 
Weitere Informationen zu FATCA stehen auf der Website der US-amerikanischen Bundessteuerbehörde IRS (www.irs.gov) zur Verfügung.

Wer ist von FATCA betroffen?

Die FATCA-Regelung gilt für Konten und Depots von Privatkunden sowie für US-Gesellschaften und Unternehmen, die ihren Sitz oder ihre Geschäftsleitung in den USA haben bzw. an denen US-Personen zu mindestens 25 Prozent beteiligt sind.

Die Meldepflicht betrifft Kunden mit einer unbeschränkten Steuerpflicht in den USA, also Kunden mit US-Staatsangehörigkeit oder mit festem Wohnsitz in den USA sowie Kunden, bei denen nur möglicherweise eine US-Steuerpflicht besteht und bei denen gewisse US-Merkmale festgestellt werden.

Merkmale für eine US-Steuerpflicht können sein:

  • US-Staatsbürgerschaft oder dauerhafte Ansässigkeit
  • US-Geburtsort
  • US-Meldeadresse und/oder US-Postadresse (einschließlich US-Postfachadresse)
  • US-Telefonnummer
  • Bevollmächtigter oder Unterschriftsberechtigter mit US-Adresse
  • Dauerauftrag in die USA
  • c/o-Adresse in den USA oder Postabholer als einzige hinterlegte Adresse

Was ist zu tun, wenn eine mögliche US-Steuerpflicht festgestellt wird und welche Daten werden gemeldet?

Alle Kunden, die ein Merkmal zur US-Steuerpflicht aufweisen, werden angeschrieben und erhalten entsprechende Formulare, mit denen sie eine Erklärung über ihren US-Steuerstatus abgeben können.

Bestätigt ein Kunde die US-Steuerpflicht, dann werden seine steuerlichen Daten jährlich über das Bundeszentralamt für Steuern an die US-Steuerbehörde IRS (Internal Revenue Service) übermittelt. Das gilt auch, wenn keine Meldung zum US-Steuerstatus abgegeben wurde.
Die Meldepflicht entfällt, wenn ein Kunde seine US-Steuerpflicht widerlegt.

Gemeldet werden:

  • Name, Adresse, TIN (Taxpayer Identification Number) für jeden Kontoinhaber/wirtschaftlich Berechtigten mit US-Status
  • Konto- und Depotnummer(n)
  • Kontosaldo und Höhe des Depotbestandes zum Jahresende des jeweiligen Meldezeitraums
  • Bei einer Kontoschließung der Saldo zum Zeitpunkt unmittelbar vor der Kontoschließung.

Ab 2016 kommen weitere Informationspflichten hinzu, wie

  • Bruttozugänge und Bruttoabgänge
  • Bruttozinserträge, Dividenden, Bruttoerträge
  • Ggf. weitere Informationen zu Konten der US-Steuerpflichtigen.

Fragen zu QI und Section 871m

Was müssen Kunden mit US-nahen Finanzinstrumenten beachten?

Am 01. Januar 2017 sind die Regelungen der Section 871(m) des Internal Revenue Code (IRC) (Bundessteuergesetz der USA) in Kraft getreten.

Hintergrund für die Einführung der Regelung durch den U.S. Gesetzgeber ist die Befürchtung der Steuervermeidung. Der Umfang der Produkte, die der US-Quellensteuer unterliegen, wurde von US-Emissionen auf Emissionen außerhalb der USA ausgeweitet. Konkret bedeutet dies, dass Emissionen, die außerhalb der USA begeben wurden, jedoch auf US-Wertpapiere referenzieren, seit dem 01. Januar 2017 ebenfalls der US-Quellenbesteuerung unterliegen.

Es muss sich dabei nicht um einen amerikanischen Wertpapieremittenten handeln. Auch müssen die dividendenähnlichen Zahlungen einem Empfänger nicht tatsächlich zugehen. So wird zum Beispiel der Wert einer Option auch mit der US-Quellensteuer belegt, wenn die Option nicht ausgeübt wird.

Section 871(m) führt eine 30%ige Quellensteuer ein. Sollten Sie ausschließlich in Deutschland steuerlich ansässig sein und keine US-Person, liegt der Satz gem. Doppelbesteuerungsabkommen Deutschland – USA unter bestimmten Voraussetzungen bei 15%. 

Welche Finanzinstrumente sind betroffen?

  • Derivate Finanzinstrumente, die am oder nach dem 01. Januar 2017 emittiert, abgeschlossen oder übertragen werden, oder eine Produktstrukturveränderung erfahren haben.
  • Der amerikanische Basiswert des Finanzinstruments bzw. der Transaktion ist eine U.S. Aktie oder ein „nicht qualifizierter“ Index unabhängig vom Emittenten des Finanzproduktes.
  • Der zugrundeliegende Wert (Underlying) schüttet während der Haltedauer des Finanzinstruments eine Dividende aus.
  • Der Käufer des Finanzproduktes (Long Party) ist keine U.S. Person.
  • Das Finanzprodukt hat ein Delta von 1 oder höher. (Die Kennzahl Delta beschreibt die Beziehung zum amerikanischen Basiswert).
  • Betroffen sind z.B. Swaps, Optionen, Forwards, Futures Zertifikate, Wandelschuldverschreibungen.

Ab wann werden die betroffenen Finanzinstrumente besteuert?

Mit der Notice 2016-76 hat die U.S. Steuerbehörde (IRS) am 02. Dezember 2016 Übergangsregelungen zu Section 871(m) für die Jahre 2017 und 2018 veröffentlicht. 

Ab 01. Januar 2017 gelten die Regelungen zunächst nur für Finanzinstrumente mit einem Delta von mindestens 1. 

Ab 01. Januar 2018 werden US-Quellensteuern auch auf Finanzinstrumente mit einem Delta von 0.8 bis unter 1 fällig.

Welche Finanzinstrumente sind von der Besteuerung ausgeschlossen?

Finanzinstrumente, den nur ein Bruchteil amerikanischer Werte zugrunde liegt, sind von den Neuerungen nicht betroffen.

Für Finanzinstrumente, die vor dem 01. Januar 2017 emittiert und/ oder erworben wurden, gilt grundsätzlich ein Bestandsschutz. Dieser gilt aber nur dann, wenn diese Finanzinstrumente nach dem 01. Januar 2017 keine wesentlichen Veränderungen erfahren haben.

Verkäufe solcher Finanzinstrumente sind von den Regelungen nicht betroffen.

Wo kann ich mich genauer informieren?

Bei Fragen zum amerikanischen Steuerrecht oder zum Doppelbesteuerungsabkommen Deutschland – USA, wenden Sie sich bitte an Ihren Steuerberater. 

Fragen zu Sicherheit beim Online-Banking

Wie wird mein online Zugang gegen Missbrauch geschützt?

Der Zugriff auf das Depot bzw. Konto erfolgt mittels Depot- bzw. Kontonummer und einer - von Ihnen jederzeit änderbaren - PIN-Nummer. Die Inhalte der Seiten werden verschlüsselt zwischen unserem Server und Ihrem Rechner übertragen. Die Abwicklung der Transaktionen erfolgt über das Referenzkonto, welches nur über den Postweg mit Originalunterschrift geändert werden kann.

Ist der Datentransfer verschlüsselt?

 Ja, die Kommunikation zwischen Ihrem Rechner (Client) und ebase.com (Server) basiert auf dem Secure-Socket-Layer-Protokoll (SSL). Bitte beachten Sie das Schlüsselsymbol in der Fußzeile Ihres Browsers.

Wie kann ich die Sicherheit meines PC's erhöhen?

Benutzen Sie einen Virenscanner, eine persönliche Firewall und halten Sie Ihr Betriebssystem immer auf aktuellem Stand (Updates). Die entsprechende Software erhalten Sie im Fachhandel oder über Ihren PC-Distributor.

FAQs zur Identitätsbestätigung

Warum muss ich eine Identitätsprüfung ausfüllen bzw. was ist die rechtliche Grundlage hierfür?

Die rechtlichen Grundlagen sind §154 der Abgabenordnung (AO) und §11 Abs. 4 des Geldwäschegesetzes (GwG).

Warum fordert ebase Informationen zu meinem Beruf und meiner Branche an?

Auch hier gelten als rechtliche Grundlagen §154 der Abgabenordnung (AO) und §11 Abs. 4 des Geldwäschegesetzes (GwG). Zusätzlich gilt § 10 Abs. 1 Nr. 5 Geldwäschegesetz (GwG) – "Sorgfaltspflichten und interne Sicherungsmaßnahmen", woraus wir folgende Passage zitieren:

5. die kontinuierliche Überwachung der Geschäftsbeziehung einschließlich der Transaktionen, die in ihrem Verlauf durchgeführt werden, zur Sicherstellung, dass diese Transaktionen übereinstimmen
a) mit den beim Verpflichteten vorhandenen Dokumenten und Informationen über den Vertragspartner und gegebenenfalls über den wirtschaftlich Berechtigten, über deren Geschäftstätigkeit und Kundenprofil und,
b) soweit erforderlich, mit den beim Verpflichteten vorhandenen Informationen über die Herkunft der Vermögenswerte; im Rahmen der kontinuierlichen Überwachung haben die Verpflichteten sicherzustellen, dass die jeweiligen Dokumente, Daten oder Informationen unter Berücksichtigung des jeweiligen Risikos im angemessenen zeitlichen Abstand aktualisiert werden.

Ein Bestandteil der persönlichen Kundendaten sind auch die Berufstätigkeit und Branche. Diese Angaben sind für die Depot- und Kontoführung erforderlich, um den voran genannten Sorgfaltspflichten als Bank nachkommen zu können.

Wo finde ich das Formular zur Identitätsprüfung?

Bei Neueröffnung und bestehenden Geschäftsbeziehung ist die ebase gemäß § 10 Abs. 1 Nr. 5 Geldwäschegesetz (GWG) verpflichtet, die persönlichen Daten ihrer Kunden abzufragen und regelmäßig zu zu überprüfen und zu aktualisieren. 

Sie finden das Formular "Unterschrifts- und Identitätsprüfung" unter den Downloads.

Können diese Daten (Beruf und Branche) von mir auch telefonisch / per Mail übermittelt werden?

Sollten uns Ihre Identitätsbestätigung bereits vorliegen, können Beruf und Branche gerne auch per Telefon, Mail, Fax etc. mitgeteilt werden.

Wer ist berechtigt, Ihre persönlichen Daten zu bestätigen?

Bitte wenden Sie sich an Ihren Vermittler/Berater: er ist berechtigt, die Identitätsbestätigung durchzuführen. Über diesen Vermittler/Berater haben Sie Ihr Depot bei der ebase eröffnet.

Sofern Sie keinen direkten Kontakt zu Ihrem Vermittler/Berater haben, stehen Ihnen folgende weitere Alternativen zur Verfügung:

  • deutsche Behörden mit Dienstsiegel (z.B. Einwohnermeldeamt)
  • Lebensversicherungen
  • Banken

Bitte beachten Sie, dass die bestätigende Stelle hierfür gegebenenfalls ein Entgelt erhebt. Zusätzlich können Sie sich auch an folgende Berufsgruppen wenden:

  • Rechtsanwälte/Rechtsbeistände,
  • Patentanwälte und Notare
  • Wirtschaftsprüfer / vereidigte Buchprüfer
  • Steuerberater und Steuerbevollmächtigte

Wer muss bei Firmendepots eine Identitätsbestätigung durchlaufen?

Der Bevollmächtigte eines Firmendepots muss ebenfalls über das Identitätsformular bestätigt werden. Sollte sich die Verfügungsberechtigung geändert haben, ist ein aktuelles Unterschriftsprobenblatt und ein aktueller Handelsregisterauszug erforderlich. Bitte kontaktieren Sie uns, um Ihnen das Formular "Unterschriftsprobenblatt" zur Verfügung zu stellen.

Wer kann die Bestätigung durchführen, wenn ich im Ausland lebe?

Grundsätzlich ist eine Bestätigung Ihrer Identität durch eine deutsche Botschaft oder Vertretung im Ausland erforderlich; im Rahmen dieser Unterschriftsbestätigung akzeptieren wir allerdings auch Stempel (bitte deutlich lesbar) und Unterschrift einer ausländischen Bank.

Welche Legitimationsunterlagen benötige ich?

Kopien von Legitimationsunterlagen
Am 26. Juni 2017 trat das in Umsetzung der 4. EU-Geldwäsche-Richtlinie abgeänderte Geldwäschegesetz in Kraft. Dieses erweitert die von den Banken in Bezug auf die Legitimationsprüfung zu erfüllenden Pflichten. Gemäß § 8 Abs. 2 Geldwäschegesetz (GwG) haben Banken nunmehr das Recht und die Pflicht, vollständige Kopien der Dokumente oder Unterlagen, die zur Überprüfung der Identität dienen, anzufertigen.

Pflichten der ebase
Als Bank ist die ebase verpflichtet, ihre Kunden zu identifizieren. Im Rahmen dieser Verpflichtung schreibt § 8 Abs. 2 Geldwäschegesetz (GwG) vor, dass, von den zur Legitimation verwendeten Unterlagen Kopien gefertigt werden dürfen und müssen. Damit sind Kopien des Reisepasses oder Personalausweises (bei Minderjährigen unter 16 Jahren: auch Kopie der Geburtsurkunde) gemeint. Die ebase hat diese Kopien in ihren Unterlagen für eine vorgeschriebene Zeit zu verwahren.

Was bedeutet das für Sie als Kunde?
Für Sie als Kunde bedeutet dies, dass eine Geschäftsbeziehung mit der ebase nur noch möglich ist, wenn uns eine gut lesbare Kopie Ihres Reisepasses oder Personalausweises (bei Minderjährigen unter 16 Jahren: auch Kopie der Geburtsurkunde) vorliegt.
Wenn Sie ab dem 26.06.2017 ein Depot/ Konto bei der ebase eröffnet haben und uns noch keine aktuelle Kopie Ihres Ausweises vorliegt, werden Sie von der ebase angeschrieben und um Zusendung einer Ausweiskopie gebeten. Wir bitten diesbezüglich um Ihre Unterstützung, damit wir auch in Zukunft Ihre Transaktionen wie gewünscht durchführen können.

FAQs

  • Warum müssen Kopien von meinem Ausweis gemacht werden und was ist die gesetzliche Grundlage hierfür?
    Die rechtliche Grundlage zur Erstellung von Ausweiskopien ist § 8 Abs. 2 des Geldwäschegesetzes (GwG). Dort heißt es: „… Soweit zur Überprüfung der Identität einer natürlichen Person Dokumente nach § 12 Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 oder 4 vorgelegt oder zur Überprüfung der Identität einer juristischen Person Unterlagen nach § 12 Absatz 2 vorgelegt oder soweit Dokumente, die aufgrund einer Rechtsverordnung nach § 12 Absatz 3 bestimmt sind, vorgelegt oder herangezogen werden, haben die Verpflichteten das Recht und die Pflicht, vollständige Kopien dieser Dokumente oder Unterlagen anzufertigen oder sie vollständig optisch digitalisiert zu erfassen….“
  • Kann ich mich weigern, eine Kopie fertigen zu lassen?
    Nein. Die neu in das Geldwäschegesetz aufgenommene Pflicht, eine vollständige Kopie der Unterlagen, die zur Überprüfung der Identität dienen,  anzufertigen, führt dazu, dass der Kunde keinen Widerspruch mehr gegen das Anfertigen der Kopien erheben oder die Schwärzung von Teilen der Kopien aus Datenschutzgründen verlangen kann. Eine Ausnahme ist nicht möglich.
  • Soll ich der ebase nun unaufgefordert eine Kopie meines Ausweises schicken?
    Von einer unaufgeforderten Zusendung einer Ausweiskopie, bitten wir Sie, abzusehen. Wenn Sie ab dem 26.06.2017 ein Depot/ Konto bei der ebase eröffnet haben und uns noch keine aktuelle Kopie Ihres Ausweises vorliegt, werden Sie von der ebase angeschrieben und um Zusendung einer Ausweiskopie gebeten. Wir bitten diesbezüglich um Ihre Unterstützung, damit wir auch in Zukunft Ihre Transaktionen wie gewünscht durchführen können.
  • Von welchen Personen kann die ebase Ausweiskopien verlangen?
    Die ebase kann von sämtlichen Personen Ausweiskopien verlangen, die sie als Bank legitimieren muss. Dies sind neben dem Kunden als Geschäftspartner, auch gesetzliche Vertreter, Bevollmächtigte, wirtschaftlich Berechtigte, sowie sonstige für den Kunden auftretende Personen.
  • Was muss ich beachten, wenn ich bei der ebase ein Depot/Konto eröffnen will?
    Wenn Sie noch nicht Kunde bei der ebase sind und ein Depot/Konto eröffnen möchten, benötigen wir zusammen mit den Depot-/Kontoeröffnungsantrag eine Kopie Ihres Ausweises. Ihr Vermittler/Berater wird im Rahmen der Identitätsprüfung eine Kopie Ihres Ausweises anfertigen und diese zusammen mit dem Antrag zur ebase senden.
  • Was kann ich tun, wenn z.B. aus technischen Gründen keine Kopie gefertigt werden kann?
    Wenn aus technischen Gründen, z.B. weil kein Gerät vorhanden ist, keine Kopie gefertigt werden kann, muss die Legitimationsprüfung mittels PostIdent oder Videoidentifikationsverfahren erfolgen.
  • Was passiert, wenn ich für mein minderjähriges Kind ein Depot/Konto eröffnen möchte?
    Wenn Sie für Ihr minderjähriges Kind ein Depot/ Konto eröffnen möchten, identifizieren wir sowohl das Kind als Depot/Kontoinhaber  als auch Sie und den anderen Elternteil als gesetzliche Vertreter. Wir benötigen daher sowohl Ausweiskopien des Kindes als auch der Eltern/gesetzlichen Vertreter. Sofern das Kind noch über keinen Kinderausweis verfügt, benötigen wir eine Kopie der Geburtsurkunde. Ihr Vermittler/Berater wird im Rahmen der Identitätsprüfung Kopien der Ausweise bzw. der Geburtsurkunde anfertigen und diese zusammen mit dem Antrag zur ebase senden.
  • Was ist, wenn ich schon ein Depot oder Konto bei der ebase habe? Werde ich nun von der ebase angeschrieben?
    Wenn Sie bereits ein Depot/Konto bei der ebase haben, ist von Ihnen derzeit nichts zu veranlassen. Als Bank ist die ebase jedoch gemäß § 10 Abs. 1 Nr. 5 Geldwäschegesetz (GwG) verpflichtet, im Laufe der Geschäftsbeziehung die persönlichen Daten ihrer Kunden regelmäßig auf Aktualität zu überprüfen. In diesem Zusammenhang werden wir Sie gegebenenfalls anschreiben und um die Einreichung einer Kopie des Reisepasses oder Personalausweises bitten.
  • Was ist, wenn ich schon ein Depot habe und dazu ein Konto Flex eröffnen möchte?
    Wenn Sie bereits ein Depot bei der ebase haben und ein Konto Flex dazu eröffnen möchten, bitten wir um Einreichung einer Kopie Ihres Ausweises zusammen mit den Eröffnungsunterlagen.
  • Was ist, wenn ich eine Bevollmächtigung erteilen möchte?
    Wenn Sie eine andere Person bevollmächtigen möchten, benötigen wir neben einer Kopie Ihres Ausweises auch eine Ausweiskopie dieser Person. Ihr Vermittler/Berater wird im Rahmen der Identitätsprüfung eine Kopien anfertigen und diese zusammen mit dem Antrag zur ebase senden.

Fragen zu Compliance, Geldwäsche und Recht

Was ist eine politisch exponierte Person (PEP)?

Als sog. politisch exponierte Personen (PEP) sind gemäß § 6 Abs. 2 Nr. 1 Geldwäschegesetz (GwG) alle natürlichen Personen, die ein wichtiges öffentliches Amt im In- oder Ausland auf Bundesebene ausüben oder ausgeübt haben, unmittelbare Familienmitglieder dieser Personen oder diesen Personen bekanntermaßen nahestehende Personen anzusehen. Weitere Informationen zu PEP finden Sie hier.

Was ist eine Identitätsfeststellung und wozu wird diese vorgenommen?

Als Bank ist ebase gemäß §4 Abs.3 und 4 des Geldwäschegesetzes (GWG) verpflichtet, vor Aufnahme einer Geschäftsbeziehung die Identität ihrer Kunden festzustellen. Darüber hinaus sind die persönlichen Daten der Kunden im Laufe der Geschäftsbeziehung zu überprüfen und in angemessenem zeitlichem Abstand zu aktualisieren. Damit will der Gesetzgeber verhindern, dass aufgrund veralteter Daten mögliche Grundlagen für Geldwäsche und Betrug entstehen.

Ihr Vermittler/Berater, über den sie Ihr Depot/Konto bei ebase eröffnet haben, ist berechtigt, eine Identitätsbestätigung durchzuführen. Sofern Sie keinen direkten Kontakt zu Ihrem Vermittler/Berater haben, kann eine Identitätsbestätigung  auch von nachfolgenden Stellen oder Berufsgruppen – z.T. gegen Entgelt – vorgenommen werden: deutsche Behörden mit Dienstsiegel (z.B. Einwohnermeldeamt), Lebensversicherungen, Banken, Rechtsanwälte/Rechtsbeistände, Patentanwälte und Notare, Wirtschaftsprüfer / vereidigte Buchprüfer, Steuerberater / Steuerbevollmächtigte.

Bei Firmendepots muss der Bevollmächtigte ebenfalls über das Identitätsformular bestätigt werden. Sollte sich die Verfügungsberechtigung ändern, sind ein aktuelles Unterschriftsprobenblatt und ein aktueller Handelsregisterauszug erforderlich. Bitte kontaktieren Sie uns, um Ihnen das Formular "Unterschriftsprobenblatt" zur Verfügung zu stellen.

Für im Ausland lebende Kunden ist eine Bestätigung der Identität grundsätzlich durch eine deutsche Botschaft oder Vertretung im Ausland erforderlich.

Zur Aktualisierung Ihrer persönlichen Daten für eine Unterschriftsbestätigung verwenden Sie bitte das Formular „Unterschriftsbestätigung und Identitätsprüfung“.

Was versteht man unter Bankenabwicklung und Gläubigerbeteiligung (Bail-in)?

Als Reaktion auf die Erfahrungen in der Finanzkrise 2008 haben viele Staaten Regelungen erlassen, mit denen ausfallgefährdete Banken zukünftig ohne eine Beteiligung des Steuerzahlers geordnet abgewickelt werden können. Dies führt dazu, dass Anteilsinhaber und Gläubiger von Banken im Falle einer Abwicklung an deren Verlusten beteiligt werden können. Ziel ist es, die Abwicklung einer Bank ohne den Einsatz öffentlicher Mittel zu ermöglichen. Nähere Informationen erhalten Sie hier.