FAQ

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Ihre Fragen - unsere Antworten

Auf dieser Seite haben wir die am häufigsten gestellten Fragen für Sie zusammengefasst. Sie finden keine Antwort auf Ihre Frage? Dann senden Sie uns eine Mail an service@ebase.com.

Allgemeine Fragen

Was ist ein Fonds

Ein Investmentfonds, kurz als Fonds bezeichnet, ist ein Konstrukt zur Geldanlage. Eine Verwaltungsgesellschaft sammelt das Geld der Anleger, bündelt es in einem Sondervermögen – dem Investmentfonds – und investiert es in einem oder mehreren Anlagebereichen. Das Geld im Fonds wird gemäß den Anlagebedingungen die im Verkaufsprospekt des Fonds festgelegt sind z. B. in Aktien, festverzinslichen Wertpapieren, am Geldmarkt und/oder in Immobilien angelegt. Investmentfonds müssen im Regelfall bei der Geldanlage den Grundsatz der Risikomischung beachten, das heißt es darf nicht das gesamte Fondsvermögen in nur eine Aktie oder nur eine Immobilie investiert werden. Durch die Streuung des Geldes auf verschiedene Anlagegegenstände (Diversifikation) wird das Anlagerisiko reduziert.

Mit dem Erwerb der Anteilsscheine am jeweiligen Investmentfonds wird der Anleger Miteigentümer am Fondsvermögen und hat einen Anspruch auf Gewinnbeteiligung und Anteilsrückgabe zum jeweils gültigen Rücknahmepreis.

Der Wert je Anteilsschein bemisst sich nach dem Wert des gesamten Fondsvermögens (Sondervermögen) geteilt durch die Anzahl der ausgegebenen Anteilsscheine. Das bei einer Verwaltungsgesellschaft nach dem Investmentgesetz gegen Ausgabe von Anteilsscheinen eingelegte Kapital und die damit angeschafften Vermögensgegenstände bilden ein Sondervermögen. Das Sondervermögen muss von dem eigenen Vermögen der Verwaltungsgesellschaft getrennt gehalten werden. Das Sondervermögen haftet nicht für Verbindlichkeiten der Verwaltungsgesellschaft und ist somit insolvenzgeschützt.

Die Wertentwicklung des Sondervermögens wird im Wesentlichen durch neue Einlagen, durch den Zufluss von Erträgen, Ertragsausschüttungen an die Anteilsscheininhaber, durch die Rückgabe von Anteilsscheinen an die Verwaltungsgesellschaft („Verkauf von Anteilsscheinen“) und durch Kursverluste der im Sondervermögen gehaltenen Wertpapiere beeinflusst. Erträge können Kurs - und/oder Zinsgewinne oder Dividenden sein.

Welche Vorteile bieten Fonds?

Investmentfonds sind eine Geldanlage, die sich für eine Vielzahl von Anlegern eignet. Ein Investmentfonds ist vielseitig und flexibel. Selbst mit einem geringen Kapitaleinsatz kann eine breite Streuung des investierten Vermögens erzielt werden.

Welche Risiken birgt eine Fondsanlage?

Der Preis von Anteilen an Investmentfonds wird durch den Wert der im Fonds befindlichen Vermögenswerte bestimmt. Diese unterliegen aufgrund von Marktschwankungen Risiken. Die konkreten Risiken der Fondsanlage werden im aktuellen Verkaufsprospekt des Fonds erläutert. Den jeweils gültigen Verkaufsprospekt können Sie über die ebase Fondssuche aufrufen.

Wie sind Anlagen bei ebase gesichert?

Fondsanlagen:
Das bei einer Verwaltungsgesellschaft nach dem Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) gegen Ausgabe von Anteilsscheinen eingelegte Kapital und die damit angeschafften Vermögensgegenstände bilden ein Sondervermögen. Das Sondervermögen muss von dem eigenen Vermögen der Verwaltungsgesellschaft getrennt gehalten werden. Das Sondervermögen haftet nicht für Verbindlichkeiten der Verwaltungsgesellschaft und ist somit insolvenzgeschützt.

Sichteinlagen:
Darüber hinaus ist die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) Mitglied der Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH (EdB). Diese schützt 90 % der Verbindlichkeiten aus Wertpapiergeschäften, den Gegenwert von 20.000 €. Eine Entschädigung aus Wertpapiergeschäften kommt dann in Betracht, wenn das Institut pflichtwidrig nicht im Stande ist, im Eigentum des Kunden befindliche und für ihn verwahrte Wertpapiere zurückzugeben.

Warum schwankt der Wert einer Fondsanlage?

Das Ergebnis einer Investmentanlage hängt weitgehend von der Kursentwicklung der im Fondsvermögen enthaltenen Wertpapiere ab. Je nach Marktsegment und -situation kann die Schwankungsbreite niedriger oder höher ausfallen. Verwaltungsgesellschaften berechnen die Ausgabe- und Rücknahmepreise börsentäglich.

Fragen zum Depot

Wie viel kostet ein ebase Depot? Wird das Entgelt pro Fonds oder pro Depot erhoben?

Das Depotführungsentgelt richtet sich nach dem jeweils aktuell gültigen Preis- und Leistungsverzeichnis.

Das Depotführungsentgelt wird pauschal pro Depot erhoben. Die Erhebung des Depotführungsentgelts erfolgt in der Regel durch Verkauf von Fondsanteilen. Bei Investment Depots mit Konto flex wird das Depotführungsentgelt vom Konto flex abgebucht.

Welche Fonds kann ich bei ebase kaufen?

Das Fondsspektrum von ebase umfasst über 7.000 unterschiedliche Fonds. Sollten Sie darüber hinaus weitere Fonds kaufen wollen, wenden Sie sich bitte an unseren Kundenservice.

Wie kann ich Fondsanteile kaufen?

Sie können Fondsanteile per Überweisung durch Angabe der korrekten Depotpositionsnummer bzw. Depotnummer und der WKN/ISIN direkt ohne Verrechnungskonto bei ebase ordern. Dazu überweisen Sie einfach den gewünschten Betrag mit folgenden Angaben:

Begünstigter: European Bank for Financial Services GmbH
IBAN: DE32 7004 0041 0212 2331 00 (Alternativ: Kontonummer 212233100 und BLZ 70040041)
BIC der Commerzbank: COBADEFFXXX
Verwendungszweck: Depotnummer + ISIN oder Depotpositionsnummer


Außerdem stehen Ihnen folgende Wege zur Beauftragung Ihrer Orders zur Verfügung:

  • per Online-Banking
  • per Einzugsermächtigungslastschrift per Fax (Telefax: +49 (0)89 / 4 54 60 - 892) oder
  • per Post (European Bank for Financial Services GmbH (ebase©), 80218 München)


Vom verfügbaren Guthaben auf Ihrem Konto flex können Sie Fondsanteile kaufen. Auch die Umschichtung von Fondsanteilen ist möglich (Verkauf von Anteilen, um mit dem Verkaufserlös andere Fondsanteile zu kaufen).

Was muss ich bei der Einrichtung von Zahlungsaufträgen (Einmalanlagen, Spar- und Entnahmepläne) beachten?

Bei ebase haben Sie die Möglichkeit, verschiedene Arten von Zahlungsaufträgen einzurichten:

  • Einzugsauftrag bei einmaligen Anlagen (per Einzugsermächtigungs-lastschrift bzw. SEPA-Basislastschrift) — 500,00 EUR
  • Einzugsauftrag bei regelmäßigen Anlagen (per Einzugsermächtigungs-lastschrift bzw. SEPA-Basislastschrift) — 10,00 EUR bzw. bei Mini-Sparplan: ab 10,00 EUR
  • regelmäßige Entnahmen (Depotbestand mind. 5.000,00 EUR) — 125,00 EUR


Regelmäßige Zahlungsaufträge müssen mindestens acht Bankarbeitstage vor dem gewünschten Einzugstermin vorliegen.

Bei der Einrichtung des Auftrags für einen Spar- oder Entnahmeplan können Sie

  • als Einzugstermin den 01. oder den 15. eines jeden Monats wählen.
  • sich zwischen monatlichen, vierteljährlichen, halbjährlichen und jährlichen Intervallen entscheiden.

Welche Unterlagen werden zur Eröffnung eines Minderjährigen-Depots benötigt?

Bei Minderjährigen ist die Kopie der Geburtsurkunde beizulegen und ab 16 Jahren zusätzlich eine Kopie des Personalausweises. Im Antrag ist die Unterschrift beider Elternteile erforderlich. Beide Elternteile sind über das Post-Ident-Verfahren oder durch Identitätsbestätigung durch den persönlichen Finanzvermittler zu legitimieren. Falls ein Elternteil der alleinige gesetzliche Vertreter ist, ist ein entsprechender Nachweis (z.B. Sorgerechtsbeschluss/Negativbescheinigung, Scheidungsurteil, Sterbeurkunde) in Kopie beizufügen.

Wann wird meine Order ausgeführt?

ebase führt Ihre Order direkt bei der Verwaltungsgesellschaft aus. Dadurch ergeben sich nicht nur günstigere Entgelte für Sie, auch die Ausführungszeiten richten sich nach den Vorgaben der Verwaltungsgesellschaft sowie der ebase. Die sogenannten Cut-Off-Zeiten des jeweiligen Fonds können bei der ebase erfragt bzw. im jeweiligen Fonds-Factsheet eingesehen werden. Art und Zeitpunkt der Ausführung sowie Abrechnung gegenüber dem Depotinhaber richten sich nach den aktuell gültigen Verkaufsprospekten bzw. den Wesentlichen Anlegerinformationen, den Bedingungen der Verwaltungsgesellschaft, der Depotbank, des Clearers und/oder eines Zwischenkommissionärs.


Mehr Informationen erhalten Sie im aktuell gültigen Preis- und Leistungsverzeichnis.

Wann findet die tägliche Depotbewertung statt?

Die Fondspreise werden börsentäglich nach Preisfeststellung aktualisiert, sodass je nach Depotzusammensetzung mehrmals am Tag eine Depotbewertung stattfindet. Bei der Ermittlung des Depotbestandes werden Umsätze bis zum letzten Bankarbeitstag berücksichtigt. Die aktuellen Umsätze stehen in der Regel ab 7 Uhr zur Verfügung, können jedoch an einzelnen Tagen, z.B. bei Ertragsausschüttungen bestimmter Fonds, erst später ermittelt werden.

Warum wird zu meinem Fonds kein aktueller Fondspreis angezeigt?

Viele Verwaltungsgesellschaften veröffentlichen erst verspätet oder am darauf folgenden Arbeitstag die Fondspreise. Auch ausländische Feiertage können eine Fondsbewertung verzögern oder unterbinden. Dabei ist jederzeit sichergestellt, dass Ihre Transaktionen immer mit dem korrekten Preis abgerechnet werden.

Fragen zur Depotverwaltung

Ich möchte meine Orders und Transaktionen online ausführen. Was muss ich tun?

Sie finden auf der Loginseite einen Button "PIN anfordern". Folgen Sie nun den den Anweisungen im Dialog. Wir senden Ihnen sofort eine PIN für den Online-Zugang per Post an die bei uns hinterlegte Adresse.

Ich habe meine PIN vergessen. Was muss ich tun?

Sie finden auf der Loginseite einen Button "PIN anfordern". Folgen Sie nun den den Anweisungen im Dialog. Wir senden Ihnen sofort eine PIN für den Online-Zugang per Post an die bei uns hinterlegte Adresse.

Was ist das smsTAN Verfahren? Wie kann ich es nutzen?

Das Verfahren dient der Autorisierung von Zahlungen an externe Bankverbindungen, die nicht Ihrem Referenzbankkonto entsprechen.

Das smsTAN-Verfahren ist ein Sicherheitsverfahren bei dem Ihnen eine einmalige Transaktionsnummer auf Ihr Mobiltelefon geschickt wird. Diese Nummer geben Sie dann auf einem anderen Endgerät in unseren Online-Dialog ein. Die Gerätetrennung ist dabei eine Nutzungsvoraussetzung, die der Sicherheit der Transaktion dient.

Im smsTAN-Registrierungsdialog (online, nach erfolgreichem Login in den persönlichen Kundenbereich) erfassen Sie als Bestandskunde zunächst Ihre Mobiltelefonnummer. Sie gilt als hinterlegt, wenn der Bestätigungscode, den Sie per SMS erhalten, korrekt eingegeben wurde. Im anschließenden Online-Dialog beantragen Sie die Aktivierung der hinterlegten Mobiltelefonnummer für das smsTAN-Verfahren.

Wie kann ich weitere Depotinhaber eintragen lassen oder Vollmachten erteilen?

Die nachträgliche Beantragung eines weiteren Depotinhabers ist leider nicht möglich. Eröffnen Sie in diesem Fall bitte ein neues Investment Depot.

Zur Erteilung einer Vollmacht nutzen Sie bitte das Formular "Vollmacht" in unserem Formularshop.

Wie ändere ich meine persönlichen Daten (Name, Adresse, Bankverbindung)?

Zur Änderung Ihrer persönlichen Daten (Name, Bankverbindung) füllen Sie bitte das Formular "Änderung" aus unserem Formularshop aus und schicken Sie dieses unterschrieben an

European Bank for Financial Services GmbH (ebase©)
80218 München

Ihre Adresse können Sie auch direkt über Ihren Online-Zugang ändern.

Welche Unterlagen werden zur Eröffnung eines Minderjährigen-Depots benötigt?

Bei Minderjährigen ist die Kopie der Geburtsurkunde beizulegen und ab 16 Jahren zusätzlich eine Kopie des Personalausweises. Im Antrag ist die Unterschrift beider Elternteile erforderlich. Beide Elternteile sind über das Post-Ident-Verfahren oder durch Identitätsbestätigung durch einen Finanzberater zu legitimieren. Falls ein Elternteil der alleinige gesetzliche Vertreter ist, ist ein entsprechender Nachweis (z.B. Sorgerechtsbeschluss/Negativbescheinigung, Scheidungsurteil, Sterbeurkunde) in Kopie beizufügen.

Welche Unterlagen sind beim Ableben des Depotinhabers einzureichen, um Verfügungen über das Depot vornehmen zu können?

Eine Übersicht aller benötigten Unterlagen finden Sie in dieser Checkliste.

Wie oft erhalte ich einen Depotauszug?

Der Depotinhaber erhält grundsätzlich über jede Ein- und Auszahlung einen Depotauszug oder einen Andruck auf dem Kontoauszug, sofern nichts Abweichendes vereinbart ist. Im Fall der Ausführung von regelmäßigen Aufträgen, erhalten Sie als Depotinhaber grundsätzlich halbjährlich Informationen über die betreffenden Geschäfte in diesem Zeitraum.

Kunden mit Online-Zugang erhalten grundsätzlich alle Korrespondenz über ihr Online-Postfach. Darüber hinaus können sich Kunden mit Online-Zugang jederzeit automatisch ein Dokument mit detaillierten Depotinformationen erstellen lassen.

Wann erhalte ich meine Unterlagen zum Jahresende (Jahresdepotauszug, Bescheinigung über vermögenswirksame Leistungen, Steuerbescheinigung)?

Der Jahresdepotauszug per 30.12. und die steuerrechtlichen Bescheinigungen (Bescheinigungen über vermögenswirksame Leistungen, Steuerbescheinigung) wird üblicherweise spätestens im Februar des Folgejahres zur Verfügung gestellt. Sollten Sie bis Mitte März die genannten Unterlagen noch nicht erhalten haben, wenden Sie sich bitte an unseren Kundenservice.

Die von ebase erstellte Bescheinigung vermögenswirksamer Leistungen (VL-Bescheinigung) enthält nicht alle VL-Zahlungen meines Arbeitgebers.

Der gesetzlich festgelegte Förder-Höchstbetrag für die Gewährung der Arbeitnehmer-Sparzulage beträgt bei VL-Verträgen mit zulagenbegünstigten VL-Fonds derzeit jährlich 400 EUR. Für VL-Zahlungen über 400 EUR gewährt der Staat keine Arbeitnehmer-Sparzulage. Deshalb werden in der VL-Bescheinigung auch nur Beträge bis maximal 400 EUR ausgewiesen. Sofern Ihr Arbeitgeber im aktuellen Jahr über 400 EUR hinaus VL-Zahlungen getätigt hat, wurden diese Zahlungen selbstverständlich für den Erwerb von Anteilen Ihres VL-Fonds verwendet und als nicht gesperrte Einzahlungen verbucht. Über diese nicht gesperrten Anteile können Sie börsentäglich verfügen.

Fragen zum Konto (Konto flex)

Was ist der Unterschied zwischen Referenzbankkonto, Konto flex, Tages- und Festgeldkonto?

Bei der Beantragung eines Investmentdepots beantragen Sie gleichzeitig auch das Konto flex. Das Konto flex ist ein Kontokorrentkonto und dient der Verwaltung von Ein- und Auszahlungen in Ihrem Investment Depot.

Um Erlöse aus Verkäufen von Ihrem Konto flex zugunsten einer externen Bankverbindung zu überweisen, benötigen Sie ein Referenzbankkonto. Das Referenzbankkonto kann beispielsweise das Girokonto Ihrer Hausbank sein und muss bei der Depoteröffnung verpflichtend angegeben werden.

Neben der Aufbewahrung von Geldern im Konto flex haben Sie auch die Möglichkeit verzinste Tages- und Festgeldkonten abzuschließen.

Tagesgeldkonten sichern Ihnen die täglich verzinste Liquidität. Sie können komfortabel jederzeit über Ihr Geld verfügen ohne auf Zinsen zu verzichten. Weitere Details finden Sie unter Tagesgeld.

Festgeldkonten gewähren eine höhere Verzinsung, legen Ihr Geld aber dafür auf eine vorher befristete Zeit fest (3, 6, 12 Monate). Weitere Details dazu finden Sie unter Festgeld.

Wie überweise ich Geld auf mein Konto flex?

Ihr Konto flex erhält eine Kontonummer und eine Bankleitzahl, sodass Sie jederzeit in gewohnter Weise per Online-Banking, per Bankterminal oder Überweisungsschein von einer beliebigen Bankverbindung (z.B. Ihrer Hausbank) auf Ihr Konto flex überweisen können. Folgende Angaben, die Sie auf Ihren Kontoauszügen oder im ebase Online Banking finden, sind dabei notwendig:

 Begünstigter: Name des Zahlungsempfängers
 IBAN des Konto flex des Zahlungsempfängers
 BIC der ebase: COBADEMXXXX
 Verwendungszweck: frei wählbar

Wie überweise ich Geld von meinem Konto flex?

Grundsätzlich können Sie ausschließlich auf das hinterlegte Referenzbankkonto überweisen. Damit schützt European Bank for Financial Services GmbH Sie vor Missbrauch.

Möchten Sie zugunsten einer davon abweichenden Bankverbindung überweisen, so steht Kunden mit Online-Zugang zusätzlich das SMS-TAN Verfahren zur Verfügung. Im smsTAN-Registrierungsdialog (online, nach erfolgreichem Login in den persönlichen Kundenbereich) erfassen Sie als Bestandskunde zunächst Ihre Mobiltelefonnummer. Sie gilt als hinterlegt, wenn der Bestätigungscode, den Sie per SMS erhalten, korrekt eingegeben wurde. Im anschließenden Online-Dialog beantragen Sie die Aktivierung der hinterlegten Mobiltelefonnummer für das smsTAN-Verfahren.

Welche Möglichkeiten habe ich zur Kreditaufnahme?

Um einen Kredit zu erhalten, müssen Sie bereits ein Depot bzw. Konto bei ebase führen.

Es stehen Ihnen zwei Möglichkeiten zur Beantragung eines Kredits zur Verfügung: die Beleihung Ihrer Wertpapiere und der Dispositionskredit über Ihr Konto flex. Details dazu finden Sie unter Wertpapierkredit und Dispositionskredit.

Kann ich mein Konto flex überziehen?

Es handelt sich bei dem Konto flex um ein guthabenbasiertes Konto. Sie haben jedoch die Möglichkeit einen Dispositionskredit zu beantragen. Details zu den Voraussetzungen dafür finden Sie unter Dispositionskredit

Fragen zu Vermögenswirksamen Leistungen (VL)

Was ist ein VL-Vertrag?

VL sind Geldleistungen des Arbeitgebers an den Arbeitnehmer, die zusätzlich zum Arbeitslohn gezahlt werden können. Diese werden direkt vom Arbeitgeber auf das Anlagekonto des Arbeitnehmers überwiesen. Der Arbeitnehmer kann je nach Vertrag selbst hinzuzahlen.

Der Staat fördert Vermögenswirksame Leistungen. Die förderfähigen Sparformen sind gesetzlich vorgegeben. Die Förderhöhe liegt bei 20% der jährlichen VL-Einzahlungen in einen Aktienfonds-Sparplan. Bis zu maximal 400 Euro pro Jahr werden staatlich gefördert (sogenannte Arbeitnehmersparzulage), das heißt, Sie erhalten vom Staat eine Prämie von bis zu 80 Euro im Jahr.

Um Förderung vom Staat zu erhalten muss das zu versteuernde Einkommen unterhalb einer bestimmten Grenze liegen: Für Ledige liegt diese Einkommensgrenze bei 20.000 Euro, für Ehepaare bei 40.000 Euro. Auch wenn Sie diese Bedingungen zur Zulagenberechtigung nicht erfüllen, können Sie das Geld Ihres Arbeitgebers annehmen und in einem VL-Sparplan ansparen. Die Zulagen sind jährlich beim Finanzamt mit der Steuererklärung zu beantragen. Die Förderung erfolgt auf Antrag der Arbeitnehmersparzulage, sofern Sie unter der zu versteuernden Einkommensgrenze liegen. Eine Bescheinigung zur Vorlage beim Finanzamt (Anlage VL) geht Ihnen mit der Steuerbescheinigung zu.

ebase bietet eine große Auswahl von Fonds, die als Anlageform für vermögenswirksame Leistungen zugelassen sind.

Kann ich einen VL-Sparplan mit ETFs einrichten?

Dies ist bei ebase bei einer großen Anzahl an ETFs möglich.

Stellen Sie bei der Fondsauswahl als Fondstyp "nur ETF" ein und bei dem Selektionskriterium "Auftragsabwicklung" wählen Sie "Sparplan-Fähigkeit" und "VL-fähig" aus.

Was versteht man unter Einzahlungs- und Sperrfrist?

Die Einzahlungsfrist ist der gesetzlich festgelegte Zeitraum von 6 Jahren, in dem der Arbeitgeber vermögenswirksame Leistungen in Ihre VL-Position im Depot einzahlen kann. Die Einzahlungsfrist beginnt in dem Monat des ersten Zahlungseingangs.

Die Sperrfrist ist der gesetzlich festgelegte Zeitraum, in dem Ihre Anteile im Wertpapiersparvertrag für VL festgelegt sind. Die Sperrfrist beginnt rückwirkend zum 1. Januar des Kalenderjahres der ersten Einzahlung (entscheidend ist dafür der Tag des Geldeingangs bei ebase) und endet am 1. Januar des Kalenderjahres, das auf das Ende der Einzahlungsfrist folgt.

Beispiel:
Ihre erste Einzahlung geht am 15.03.2015 bei uns ein.
Die Sperrfrist beginnt daher am 01.01.2015 (rückwirkend).
Das Ende der Sperrfrist ist am 31.12.2021 (nach 6 Jahren und 9 Monaten)

Was geschieht am Ende der Einzahlungsfrist?

Wenn wir für Sie einen Sparvertrag über vermögenswirksame Leistungen (VL-Vertrag) führen, dessen Sperrfrist zum 01.01. des kommenden Jahres ausläuft, werden Sie von uns einige Wochen vor Ablauf der Einzahlungsfrist separat angeschrieben.

Erfolgen nach Ende der Einzahlungsfrist weitere Einzahlungen, so wird automatisch ein Folgevertrag angelegt.

Was muss ich tun, wenn ich nach der Einzahlungsfrist weiterhin in meinen jetzigen VL-Vertrag sparen möchte?

Die nach Ablauf der Einzahlungsfrist weiter eingehenden vermögenswirksamen Leistungen des Arbeitgebers werden automatisch auf Ihrem bereits bestehenden Depot angelegt. Die Folgezahlung aktiviert einen Anschlussvertrag, dessen Einzahlungs- und Sperrfrist wieder neu beginnen.

Was muss ich tun, wenn ich nach Ablauf der Sperrfrist über meine Anteile verfügen will?

Nach Ablauf der Sperrfrist können Sie jederzeit über Ihre freien Anteile verfügen. Wir benötigen hierfür einen schriftlichen Auftrag mit Angabe Ihrer Depot-Nummer und Ihrer Unterschrift. Sie können zur Auftragserteilung unser Formular Verkauf oder Fondsumschichtung verwenden. Falls uns z.B. ein Verkaufsauftrag bis zum vorletzten Arbeitstag des Jahres vorliegt, wird der Verkauf der freien Anteile zum Rücknahmepreis des ersten Börsentages im neuen Jahr abgerechnet. Sie erhalten den Verkaufserlös dann einige Tage später auf dem von Ihnen genannten Bankkonto gutgeschrieben.

Was geschieht mit den freien Anteilen nach Ablauf der Sperrfrist, wenn ich nicht sofort über sie verfüge?

Wenn Sie uns bis zum 28.12. (Eingang bei ebase) einen Verkaufsauftrag für Ihren VL-Vertrag zum Ablauf der Sperrfrist erteilen, wird der Verkauf am ersten Börsentag des neuen Jahres durchgeführt.

Nach Ablauf der Sperrfrist können Sie jederzeit über Ihre freien Anteile ganz oder teilweise verfügen. Über Ihren Online-Zugang können Sie Ihren Verkaufsauftrag schnell und bequem mit Ihrer PIN autorisieren. Sofern Sie noch nicht über einen Online-Zugang verfügen, senden Sie bitte das Formular "Verkauf" oder Formular "Fondsumschichtung" mit Angabe Ihrer Depotnummer und Ihrer Unterschrift an

    European Bank for Financial Services GmbH (ebase©)
    80218 München

Haben Sie uns in Ihrem Verkaufsauftrag Ihre Bankverbindung mitgeteilt, erfolgt die Auszahlung durch ebase per Überweisung auf das angegebene Bankkonto.

Haben Sie uns Ihren Verkaufsauftrag ohne Angabe einer Bankverbindung erteilt, erhalten Sie von ebase einen Verrechnungsscheck zugesandt.

Was mache ich, wenn ich während der Laufzeit des VL-Vertrags in einen anderen Fonds investieren möchte?

Leider ist ein Wechsel in einen anderen Fonds während der Laufzeit des VL-Vertrags nicht möglich. Zu diesem Zeitpunkt bereits angesammelte vermögenswirksame Leistungen können nicht übernommen werden. Möchten Sie über die Anteile in der alten Depotposition vor Ablauf der Sperrfrist verfügen, fällt eine Gebühr an und der Anspruch auf Arbeitnehmersparzulage verfällt. Ausnahmen zur prämienunschädlichen Verfügung finden Sie im VL-Merkblatt.

Sie können allerdings Ihr aktuelles VL-Depot bis zum Ende der Sperrfrist ruhen lassen (das heißt, die Anteile bleiben bis zum Ende der Sperrfrist auch weiterhin gesperrt). Sollten Sie dennoch einen anderen Fonds wünschen, so geht dies nur über eine weitere VL-Position. Bitte beachten Sie, dass für diese neue VL-Depotposition die 6-jährige Einzahlungsfrist und die 7-jährige Sperrfrist neu beginnen. Um eine neue Depotposition zu eröffnen, senden Sie uns bitte einen formlosen Auftrag mit Angabe Ihrer Depotnummer, WKN/ISIN des neuen Fonds und Ihrer Unterschrift zu. Sie erhalten im Nachgang von uns Ihre Eröffnungsbestätigung und eine Bescheinigung zur Vorlage beim Arbeitgeber mit allen notwendigen Angaben zur Überweisung der vermögenswirksamen Leistungen.

Die von ebase erstellte Bescheinigung vermögenswirksamer Leistungen (VL-Bescheinigung) enthält nicht alle VL-Zahlungen meines Arbeitgebers.

Der gesetzlich festgelegte Förder-Höchstbetrag für die Gewährung der jährlichen Arbeitnehmer-Sparzulage beträgt bei VL-Verträgen mit zulagenbegünstigten VL-Fonds 400 EUR. Für VL-Zahlungen über 400 EUR gewährt der Staat keine Arbeitnehmer-Sparzulage. Deshalb werden in der VL-Bescheinigung auch nur Beträge bis maximal 400 EUR ausgewiesen. Sofern Ihr Arbeitgeber VL-Zahlungen über 400 EUR getätigt hat, wurden diese Zahlungen selbstverständlich für den Erwerb von Anteilen Ihres VL-Fonds verwendet und als nicht gesperrte Einzahlungen verbucht. Über diese nicht gesperrten Anteile können Sie börsentäglich verfügen.

Fragen zu SEPA

Was ist SEPA

SEPA (Single Euro Payments Area = einheitlicher Euro-Zahlungsverkehrsraum) ist ein internationales Abkommen zur Schaffung einheitlicher Euro-Zahlungsverfahren innerhalb Europas, das am 01. Februar 2014 in Kraft getreten ist. Durch SEPA-Überweisungen und SEPA-Lastschriften werden bargeldlose Zahlungen europaweit vereinheitlicht und können damit einfacher, günstiger und schneller abgewickelt werden.

Die IBAN (International Bank Account Number) und die BIC (Bank Identifier Code) haben die früheren Kontonummern und Bankleitzahlen abgelöst.
Für Lastschriften innerhalb des SEPA-Raums sind sog. Lastschriftmandate notwendig, die u.a. eine Gläubiger-Identifikationsnummer (Gläubiger-ID) und eine Mandatsreferenz enthalten müssen.

Der SEPA-Raum besteht aus den 28 EU-Staaten, den weiteren EWR-Ländern Island, Liechtenstein und Norwegen sowie der Schweiz, Monaco und San Marino.

Was sind IBAN und BIC - und wo finde ich diese Angaben?

Jede IBAN (International Bank Account Number) in Deutschland besteht aus 22 alphanumerischen Zeichen und ersetzt die bisherige Kontonummer inkl. Bankleitzahl.

Die IBAN setzt sich wie folgt zusammen:

  • Länderkennzeichen DE für Deutschland
  • zweistellige Prüfziffer
  • die bekannte Bankleitzahl
  • die bisherige Kontonummer


Der 11- stellige BIC (Bank Identifier Code = SWIFT-Code) ist die internationale Bankleitzahl einer Bank, mit dem diese weltweit eindeutig identifiziert werden kann.

Die IBAN Ihres ebase Konto flex sowie den BIC der ebase finden Sie in Ihrem persönlichen Online-Zugang sowie auf Ihren Kontoauszügen.

Der BIC der ebase lautet: COBADEMXXXX

Wie erfolgt die Umsetzung und was bedeutet "IBAN-Only"?

Ab 01. Februar 2014 ist bei SEPA-Inlandszahlungen die Angabe der IBAN des Zahlungsempfängers durch den Zahlungspflichtigen ausreichend.

Kunden können für inländische Zahlungen bis zum 31. Januar 2016 auch weiterhin die Kontonummer und Bankleitzahl verwenden - diese Angaben werden von der ebase grundsätzlich automatisch in IBAN und BIC konvertiert.

Bis zum 31. Januar 2016 muss bei grenzüberschreitenden SEPA-Zahlungen neben der IBAN auch noch der BIC der Empfängerbank angegeben werden.

Ab dem 01. Februar 2016 ist dann sowohl für SEPA-Zahlungen innerhalb Deutschlands als auch für grenzüberschreitende SEPA-Zahlungen die Angabe der IBAN ausreichend ("IBAN-only").

Bei grenzübergreifenden Zahlungen im EU/EWR-Raum reicht die Angabe der IBAN aus. Nur bei Zahlungen in Staaten außerhalb des EWR-Gebietes (z. B. Schweiz, Monaco oder San Marino) ist die Angabe von IBAN und BIC notwendig.

Fragen zu SEPA Überweisungen

Wie können SEPA-Überweisungen bei der ebase beauftragt werden?

Die SEPA-Überweisung löst die derzeit unterschiedlichen nationalen Überweisungsverfahren durch einheitliche Standards ab.  SEPA-Überweisungen vom ebase Konto flex können online oder per schriftlichem Auftrag veranlasst werden.

Für eine SEPA-Überweisung sind folgende Angaben notwendig:

  • Name des Empfängers
  • Betragshöhe in Euro
  • IBAN (International Bank Account Number) des Zahlungsempfängers
  • bei grenzüberschreitenden SEPA-Zahlungen: zusätzlich der BIC (Bank Identifier Code) des Kreditinstituts des Zahlungsempfängers

SEPA-Überweisungen sind ausschließlich in der Währung Euro möglich. Bei Überweisungen in anderen Währungen handelt es sich weiterhin um Auslandsüberweisungen.

Der Verwendungszweck verkürzt sich von bisher 378 auf zukünftig 140 Zeichen bei einer SEPA-Überweisung.

SEPA-Überweisungen sind genauso günstig wie die heutigen Inlandsüberweisungen. Die Entgeltregelungen und Ausführungsfristen für SEPA-Überweisungen sind im jeweils aktuell gültigen Preis- und Leistungsverzeichnis für Konten bei der ebase geregelt.

Wie können Überweisungen zum Kauf von Fondsanteilen zu Gunsten eines ebase Depots erfolgen?

Überweisungen zum Kauf von Fondsanteilen zu Gunsten des ebase Depots können ausschließlich auf das Treuhandkonto der ebase bei der Commerzbank AG erfolgen. Dazu sind folgende Angaben notwendig:

  • Begünstigter: European Bank for Financial Services GmbH
  • IBAN: DE32 7004 0041 0212 2331 00 (Alternativ: Kontonummer 212233100 und BLZ 70040041)
  • BIC der Commerzbank: COBADEFFXXX
  • Verwendungszweck: Depotnummer + ISIN oder Depotpositionsnummer

 

Wie können Überweisungen auf das Konto flex bei der ebase erfolgen?

Überweisungen auf das Konto flex bei der ebase sind von jedem Bankkonto unter Angabe der IBAN des Konto flex und des BIC der ebase möglich. Diese Angaben finden sich im Online-Zugang sowie auf den Kontoauszügen. Dazu sind folgende Angaben notwendig:

  • Begünstigter: Name des Zahlungsempfängers
  • IBAN des Konto flex des Zahlungsempfängers
  • BIC der ebase: COBADEFFXXX
  • Verwendungszweck: frei wählbar

Fragen zur Überweisung von Vermögenswirksamen Leistungen (VL)

Wie können Überweisungen der vermögenswirksamen Leistungen des Arbeitgebers zugunsten eines VL-Depots erfolgen?

SEPA-Überweisungen zum Kauf von Fondsanteilen zu Gunsten eines VL-Depots können ausschließlich auf das Treuhandkonto der ebase bei der Commerzbank AG erfolgen. Dazu sind folgende Angaben notwendig:

  • Begünstigter: European Bank for Financial Services GmbH
  • IBAN: DE32 7004 0041 0212 2331 00 (Alternativ: Kontonummer 212233100 und BLZ 70040041)
  • BIC der Commerzbank: COBADEFFXXX
  • Verwendungszweck: Depotnummer + ISIN oder Depotpositionsnummer
  • Purpose Code: CBFF

Fragen zu SEPA Lastschriften

Was ist eine SEPA-Lastschrift?

Grundsätzlich wird zwischen SEPA-Basislastschriften (CORE-Lastschriften) und SEPA-Firmenlastschriften (B2B-Lastschriften) unterschieden, wobei die ebase zunächst nur SEPA-Basislastschriften anbietet. Die SEPA-Basislastschrift ersetzt dabei die bisherige Einzugsermächtigungslastschrift.

Voraussetzung für den Einzug einer SEPA-Basislastschrift ist die vorherige Erteilung eines sog. SEPA-Basislastschriftmandats durch den Zahlungspflichtigen.

Der Lastschrifteinreicher ist zudem verpflichtet, den Zahlungspflichtigen vor Einreichung der Lastschrift über diesen Lastschrifteinzug durch eine sog. "Pre-Notification" (= Vorab-Information) zu informieren.

Welche Angaben beinhaltet eine Pre-Notification?

Eine Pre-Notification beinhaltet:

  • den exakten Belastungsbetrag in Euro
  • den Fälligkeitstermin der Lastschrift
  • die Gläubiger-Identifikationsnummer (Gläubiger-ID) des Zahlungsempfängers
  • die Mandatsreferenz

Was ist ein SEPA-Basislastschriftmandat?

Ein SEPA-Basislastschriftmandat ermächtigt den Zahlungsempfänger, einen fälligen Betrag vom Konto des Zahlungspflichtigen einzuziehen. Gleichzeitig wird die Bank des Zahlungspflichtigen mit der Einlösung der Lastschrift beauftragt. Der Inhalt eines Mandats ist rechtlich verbindlich vorgegeben.

Das Mandat enthält:

  • den Namen des Zahlungsempfängers
  • die Gläubiger-Identifikationsnummer (Gläubiger-ID) des Zahlungsempfängers
  • die Mandatsreferenz
  • die Angabe, ob das Mandat für eine einmalige oder wiederkehrende Zahlung gilt
  • den Namen, die Kontoverbindung, das Datum und die Unterschrift des Zahlungspflichtigen

Das Mandat kann durch den Zahlungspflichtigen gegenüber dem Zahlungsempfänger jederzeit widerrufen oder geändert werden. Spätestens 36 Monate nach der letzten Nutzung verfällt ein Mandat.

Die Mandatsreferenz (auch Mandatsreferenznummer oder Mandats-ID) ist eine vom Zahlungsempfänger individuell vergebene Kennzeichnung eines Mandats (z.B. Rechnungsnummer oder Kundennummer) und umfasst bis zu 35 Stellen.

Die Mandatsreferenz wird neben der sog. Gläubiger-ID mit jeder Lastschrift übermittelt, damit der Zahlungspflichtige die Lastschrift eindeutig zuordnen kann.

Die Mandatsreferenz ist bei der ebase 16-stellig (Bsp.: EBASEV0000000001).

Was ist eine Gläubiger-Identifikation (= Gläubiger-ID)?

Die Gläubiger-Identifikation (sog. Gläubiger-ID) dient der eindeutigen Identifikation des Zahlungsempfängers (Gläubigers). Eine Gläubiger-ID wird in Deutschland von der Deutschen Bundesbank vergeben und wird von jedem benötigt, der Lastschriften einziehen möchte (z.B. Firma, Verein).

SEPA-Basislastschriften, die aufgrund von Kaufaufträgen für Fonds beauftragt wurden, werden unter Nutzung der ebase-Gläubiger-ID vom Konto des Zahlungspflichtigen eingezogen.

Die Gläubiger-ID der ebase lautet DE68ZZZ00000025032.

Was passiert mit bereits erteilten Einzugsermächtigungen?

Grundsätzlich können bestehende Lastschrifteinzugsermächtigungen auf ein SEPA-Basislastschriftmandat umgestellt werden und müssen somit nicht neu erteilt werden.

Auch die ebase migriert bestehende Einzugsermächtigungen zum 01. Februar 2014 automatisch in ein SEPA-Basislastschriftmandat.

Sofern eine für die gesamte Geschäftsbeziehung mit der ebase gültige Lastschrifteinzugsermächtigung für eine externe Bankverbindung vorliegt, stellt die ebase diese auf ein SEPA-Basislastschriftmandat für die gesamte Geschäftsbeziehung mit der ebase um.

Sofern die Einzugsermächtigung nur für bestimmte Geschäftsvorfälle (z.B. Ausführung eines Sparplans) erteilt wurde, kann diese auch nur für diese Geschäftsvorfälle migriert werden.

Ein für die gesamte Geschäftsbeziehung mit der ebase gültiges Mandat für alle zukünftigen SEPA-Basislastschriften kann der ebase bereits heute über das Formular Erteilung eines Mandats für SEPA-Basislastschriften eingereicht werden. Dieses Mandat läuft dann automatisch nach 36 Monaten nach dem letzten Lastschrifteinzug aufgrund dieses Mandats ab.

Ohne gültiges Mandat können ab dem 01. Februar 2014 formlos erteilte Kaufaufträge mit Lastschrifteinzug von der ebase nicht mehr akzeptiert werden.

Die für ein SEPA-Basislastschriftmandat erforderlichen Angaben sind jedoch dann auf den entsprechenden Formularen enthalten.
Wie lang kann einer SEPA-Lastschrift widersprochen werden?

Einer SEPA-Lastschrift kann bis zu acht Wochen nach Belastung auf dem Konto widersprochen werden. Wurde eine SEPA-Lastschrift ohne gültiges Lastschriftmandat ausgeführt, beträgt diese Frist 13 Monate.

Fragen zur Kirchensteuer

Wie erfolgt die Prüfung?

  1. Wir werden beim Bundeszentralamt für Steuern die Steueridentifikationsnummer (SteuerID) zu jedem unserer Kunden anfragen. Dies geschieht für alle Kunden einmalig in 2014.

     

  2. Unter Angabe der SteuerID wird die Abfrage der Kirchensteuermerkmale (Religionszugehörigkeit und Kirchensteuersatz) vorgenommen.

     

Der automatische Einbehalt der Kirchensteuer erfolgt ab dem 01. Januar 2015.

 

Auf welcher Rechtsgrundlage basiert der Datenaustausch?

Die Grundlage für den Datenaustausch ergibt sich aus § 51a Abs. 2c Einkommensteuergesetz.

Müssen Sie als Kunde aktiv werden?

Grundsätzlich läuft das Verfahren ohne Ihre Mitwirkung ab. In Einzelfällen, kann es jedoch vorkommen, dass wir Sie nach Ihrer SteuerID fragen.

Was ist zu tun, falls Sie nicht am automatisierten Verfahren teilnehmen wollen?

Wenn Sie uns Ihre Religionszugehörigkeit nicht offenlegen möchten, haben Sie auch weiterhin die Möglichkeit, die Kirchensteuer über Ihre Einkommenssteuererklärung zu entrichten.

Für diesen Fall müssen Sie gegen die Herausgabe der persönlichen Kirchensteuermerkmale direkt beim Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) Widerspruch einlegen. Hierfür ist die Verwendung des amtlichen Formulars zwingend erforderlich. Das Formular finden Sie auf www.formulare-bfinv.de unter dem Stichwort Kirchensteuer".

Wenn Sie Widerspruch beim Bundeszentralamt für Steuern eingelegt haben, erhalten wir lediglich die Meldung, dass keine Kirchensteuer einzubehalten ist. Ob Sie widersprochen haben oder keiner kirchensteuerpflichtigen Religionsgemeinschaft angehören, können wir als Bank nicht erkennen.

Bis wann muss ein Widerspruch erfolgen?

Der Widerspruch muss bis zum 30.06. eines Jahres, erstmalig bis zum 30.06.2014, gegenüber dem Bundeszentralamt für Steuern ausgesprochen werden.

Was geschieht, wenn Sie beim Bundeszentralamt (BZSt) für Steuern Widerspruch einlegen?

Aufgrund des Widerspruchs erfolgt keine Weitergabe Ihrer Kirchensteuerdaten seitens des BZSt. Ein automatischer Kirchensteuereinbehalt durch die Banken findet nicht statt.

Die Kirchensteuerpflicht entfällt damit jedoch nicht. Sie sind verpflichtet, im Fall entsprechender Erträge, Ihre Kirchensteuer im Rahmen der Einkommensteuererklärung veranlagen zu lassen.

Um eine lückenlose Erfassung aller Kirchensteuerpflichtigen zu gewährleisten, teilt das Bundeszentralamt für Steuern Ihrem Wohnsitzfinanzamt mit, dass Sie dem Datenaustausch widersprochen haben.

Wie informieren die Finanzbehörden über das neue Verfahren?

Eine direkte Information der Finanzbehörden zum neuen Kirchensteuerverfahren wird es nicht geben. Das Bundeszentralamt empfiehlt den Banken jedoch folgenden Text um die Kunden zu informieren:

Hinweis auf den Einbehalt von Kirchensteuer auf abgeltend besteuerte Kapitalerträge (z.B. Zinsen)

Kirchensteuer auf abgeltend besteuerte Kapitalerträge wird ab dem 1. Januar 2015 automatisch einbehalten und an die steuererhebenden Religionsgemeinschaften abgeführt. "Automatisch" bedeutet, dass die Mitglieder dieser Religionsgemeinschaften nichts weiter veranlassen müssen, um ihren kirchensteuerlichen Pflichten im Zusammenhang mit der Abgeltungsteuer nachzukommen.
Zur Vorbereitung des automatischen Abzugs der Kirchensteuer auf Abgeltungsteuer sind wir gesetzlich verpflichtet, einmal jährlich beim Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) für alle Kunden die Religionszugehörigkeit abzufragen. Die Abfrage wird erstmalig im Zeitraum vom 1. September bis 31. Oktober 2014 durchgeführt (Regelabfrage). In bestimmten Fällen sind auch Abfragen außerhalb dieses Zeitraumes möglich (Anlassabfrage). Für Angehörige einer steuererhebenden Religionsgemeinschaft teilt uns das BZSt das "Kirchensteuerabzugsmerkmal" (KISTAM) mit. Das KISTAM gibt Auskunft über Ihre Zugehörigkeit zu einer steuererhebenden Religionsgemeinschaft und den gültigen Kirchensteuersatz. Wir ermitteln dann die für Sie zutreffende Kirchensteuer auf Abgeltungsteuer und führen diese an das Finanzamt ab.
Sofern Sie die Kirchensteuer auf abgeltend besteuerte Kapitalerträge nicht von uns, sondern von dem für Sie zuständigen Finanzamt erheben lassen möchten, können Sie der Übermittlung Ihres KISTAM widersprechen (Sperrvermerk). Die Sperrvermerkserklärung müssen Sie auf einem amtlich vorgeschriebenen Vordruck beim BZSt einreichen (§ 51 Absatz 2c und 2e Einkommensteuergesetz (EStG)). Der Vordruck steht auf www.formulare-bfinv.de unter dem Stichwort "Kirchensteuer" bereit. Die Sperrvermerkserklärung muss spätestens am 30. Juni 2014 beim BZSt eingehen. In diesem Fall sperrt das BZSt bis zu Ihrem Widerruf die Übermittlung Ihres KISTAM für den aktuellen und alle folgenden Abfragezeiträume (jeweils 1. September bis 31. Oktober). Bei anlassbezogenen Abfragen muss Ihre Sperrvermerkserklärung zwei Monate vor unserer Abfrage beim BZSt eingehen. Wir werden daraufhin keine Kirchensteuer für Sie abführen.
Das BZSt ist gesetzlich verpflichtet, Ihre Sperre zum Anlass einer Information an Ihr zuständiges Finanzamt zu nehmen. Ihr Finanzamt wird dabei konkret über die Tatsache unserer Anfrage und unsere Anschrift informiert. Das Finanzamt ist gesetzlich gehalten, Sie wegen Ihrer Sperre zur Abgabe einer Kirchensteuererklärung aufzufordern.

Was geschieht mit Ihren Daten?

Die Nutzung der Daten ist ausschließlich für steuerliche Zwecke gestattet. Die SteuerID wird dauerhaft gespeichert. Die Kirchensteuermerkmale werden jährlich aktualisiert und dann jeweils für das Folgejahr genutzt.

Warum informieren wir Sie bereits jetzt, wenn der automatische Einbehalt der Kirchensteuer erst im Jahr 2015 geschieht?

Die Abfrage der Kirchensteuermerkmale erfolgt bereits im September/Oktober 2014.

Ein eventueller Widerspruch ist fristgerecht bis zum 30. Juni 2014 möglich.

Was müssen Sie tun, wenn Sie keiner Religionsgemeinschaft angehören?

Sofern Sie keiner Religionsgemeinschaft angehören, wird für Sie keine Kirchensteuer einbehalten. Sie müssen dafür nicht tätig werden.

Fragen zu FATCA

Was ist FATCA?

FATCA (Foreign Account Tax Compliance Act) ist ein US-amerikanisches Gesetz zur Bekämpfung der Steuerhinterziehung. Es ist in Deutschland zum 1. Juli 2014 in Kraft getreten und soll dem Trend zur Steuerhinterziehung bei Auslandskonten US-amerikanischer Bürger entgegenwirken und damit gleichzeitig das Steueraufkommen erhöhen.
Zusätzlich schafft das AIFM-Steueranpassungsgesetz die Rechtsgrundlage für den nach dem Abkommen erforderlichen Datenaustausch mit den USA.

Mit FATCA verpflichten sich Finanzinstitute (u.a. Banken, Versicherungsinstitute), die nicht in den USA ansässig sind, der US-Steuerbehörde IRS (Internal Revenue Service) alle US-steuerpflichtigen Kundinnen und Kunden zu melden und steuerlich relevante Informationen zur Verfügung zu stellen.
 
Weitere Informationen zu FATCA stehen auf der Website der US-amerikanischen Bundessteuerbehörde IRS (www.irs.gov) zur Verfügung.

Wer ist von FATCA betroffen?

Die FATCA-Regelung gilt für Konten und Depots von Privatkunden sowie für US-Gesellschaften und Unternehmen, die ihren Sitz oder ihre Geschäftsleitung in den USA haben bzw. an denen US-Personen zu mindestens 25 Prozent beteiligt sind.

Die Meldepflicht betrifft Kunden mit einer unbeschränkten Steuerpflicht in den USA, also Kunden mit US-Staatsangehörigkeit oder mit festem Wohnsitz in den USA sowie Kunden, bei denen nur möglicherweise eine US-Steuerpflicht besteht und bei denen gewisse US-Merkmale festgestellt werden.

Merkmale für eine US-Steuerpflicht können sein:

  • US-Staatsbürgerschaft oder dauerhafte Ansässigkeit
  • US-Geburtsort
  • US-Meldeadresse und/oder US-Postadresse (einschließlich US-Postfachadresse)
  • US-Telefonnummer
  • Bevollmächtigter oder Unterschriftsberechtigter mit US-Adresse
  • Dauerauftrag in die USA
  • c/o-Adresse in den USA oder Postabholer als einzige hinterlegte Adresse

Was ist zu tun, wenn eine mögliche US-Steuerpflicht festgestellt wird und welche Daten werden gemeldet?

Alle Kunden, die ein Merkmal zur US-Steuerpflicht aufweisen, werden angeschrieben und erhalten entsprechende Formulare, mit denen sie eine Erklärung über ihren US-Steuerstatus abgeben können.

Bestätigt ein Kunde die US-Steuerpflicht, dann werden seine steuerlichen Daten jährlich über das Bundeszentralamt für Steuern an die US-Steuerbehörde IRS (Internal Revenue Service) übermittelt. Das gilt auch, wenn keine Meldung zum US-Steuerstatus abgegeben wurde.
Die Meldepflicht entfällt, wenn ein Kunde seine US-Steuerpflicht widerlegt.

Gemeldet werden:

  • Name, Adresse, TIN (Taxpayer Identification Number) für jeden Kontoinhaber/wirtschaftlich Berechtigten mit US-Status
  • Konto- und Depotnummer(n)
  • Kontosaldo und Höhe des Depotbestandes zum Jahresende des jeweiligen Meldezeitraums
  • Bei einer Kontoschließung der Saldo zum Zeitpunkt unmittelbar vor der Kontoschließung.


Ab 2016 kommen weitere Informationspflichten hinzu, wie

•    Bruttozugänge und Bruttoabgänge
•    Bruttozinserträge, Dividenden, Bruttoerträge
•    Ggf. weitere Informationen zu Konten der US-Steuerpflichtigen.

Fragen zu Sicherheit beim Online-Banking

Wie wird mein online Zugang gegen Missbrauch geschützt?

Der Zugriff auf das Depot bzw. Konto erfolgt mittels Depot- bzw. Kontonummer und einer - von Ihnen jederzeit änderbaren - PIN-Nummer. Die Inhalte der Seiten werden verschlüsselt zwischen unserem Server und Ihrem Rechner übertragen. Die Abwicklung der Transaktionen erfolgt über das Referenzkonto, welches nur über den Postweg mit Originalunterschrift geändert werden kann.

Ist der Datentransfer verschlüsselt?

 Ja, die Kommunikation zwischen Ihrem Rechner (Client) und ebase.com (Server) basiert auf dem Secure-Socket-Layer-Protokoll (SSL). Bitte beachten Sie das Schlüsselsymbol in der Fußzeile Ihres Browsers.

Wie kann ich die Sicherheit meines PC's erhöhen?

Benutzen Sie einen Virenscanner, eine persönliche Firewall und halten Sie Ihr Betriebssystem immer auf aktuellem Stand (Updates). Die entsprechende Software erhalten Sie im Fachhandel oder über Ihren PC-Distributor.