ebase Fondsbarometer: Gelungener Start ins neue Anlagejahr

#Fondsbarometer

Fondsvermittler und Anlageberater im 1. Quartal 2017 mit deutlich erhöhten Handelsaktivitäten gegenüber Vorjahr – Erfreuliche Fondszuflüsse – ETF-Nachfrage auf stabilem Hoch

Aschheim, 12. April 2017. „Der Start ins neue Anlagejahr ist überaus erfreulich verlaufen“, sagt Rudolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung von ebase. „In den ersten drei Monaten dieses Jahres lagen die Handelsaktivitäten  von Fondsvermittlern und Anlageberatern der Vertriebspartner der ebase deutlich über dem Durchschnitt des Vergleichszeitraums des Jahres 2016.“ Ihre Handelsaktivitäten stiegen in den Monaten Januar bis März 2017 auf 124 bis zu 132 Indexpunkte, bezogen auf den Durchschnittsstand von 100 Punkten des Jahres 2016. Damit wurde von Anlegern bis zu einem Drittel mehr mit Fonds gehandelt als im Vorjahreszeitraum. Ursächlich für die gestiegene Nachfrage nach Fondsinvestments dürften sowohl die Kurszuwächse an den Aktienbörsen als auch der relativ ruhige Handelsverlauf gewesen sein. Im Gegensatz zu den zahlreichen politischen Überraschungen in 2016 blieb das erste Quartal 2017 relativ ruhig. „Anleger fürchten nichts mehr als Unsicherheiten“, bemerkt Rudolf Geyer. „Andererseits schätzen sie verhältnismäßig ruhige Börsenphasen, die sie schon in der Vergangenheit regelmäßig für neue Investments nutzten.“

Bei ETFs ist die Nachfrage indes unabhängig von äußeren Einflüssen nach wie vor unverändert hoch. In den ersten drei Monaten verzeichnet das ebase Fondsbarometer für die Handelsaktivitäten der Anleger einen Indexstand zwischen 133 und 140 Punkten. „Gemessen am Höchststand des Jahres 2016 von 162,7 Punkten im November 2016 war das zwar ein leichter Rückgang“, analysiert Geyer. „Insgesamt liegen die ETF-Handelsaktivitäten damit aber in diesem Jahr erneut deutlich über dem Durchschnitt des Vorjahres.“ 

Die zweite wichtige Kennziffer des ebase-Fondsbarometers ist der Kaufquotient, der Auskunft über das Verhältnis von Mittelzuflüssen zu den Abflüssen gibt. Im 1. Quartal 2017 errechnete sich ein Kaufquotient für alle Fonds von 1,14, was bedeutet, dass die Anleger 14 Prozent mehr Mittel in Fonds investierten als sie an Beständen aufgelöst haben. „Während einerseits bei Geldmarkt- und Dachfonds größere Mittelabflüsse zu verzeichnen waren, zeigten sich erneut starke Zuflüsse bei Misch- und Immobilienfonds sowie ETFs“, erklärt der ebase-Geschäftsführer. Der Kaufquotient für die börsennotierten Indexfonds lag in den ersten drei Monaten bei 1,68, die Mittelzuflüsse lagen somit um 68 Prozent über den Abflüssen. Bei Rentenfonds signalisiert der Kaufquotient von 1,13 eine um 13 Prozent höhere Zahl an Neuinvestments gegenüber den Anteilsrückgaben. Bei Aktienfonds wiederum ergab sich ein Kaufquotient von 0,98, was bedeutet, dass im ersten Quartal die Käufe um zwei Prozent hinter den Verkäufen zurückgeblieben sind.

Der Blick auf die regionalen Schwerpunkte bei Aktienfonds zeigt, dass insbesondere breit gestreute Investments in den Emerging Markets, Asien, Europa und den USA gefragt waren (Kaufquotient: zwischen 2,21 und 1,28). Tendenziell überwiegend verkauft wurden hingegen Fonds für Aktieninvestments in Osteuropa, Euroland und Deutschland. „Der Kaufquotient von 0,73 für Aktienfonds Deutschland lässt darauf schließen, dass die angeschlossenen Berater die gute Börsenphase in Deutschland für Gewinnmitnahmen genutzt haben“, sagt Geyer. „Zumindest waren die Verkäufe um 27 Prozent höher als die Käufe.“

Bei ETFs schließlich war in den ersten drei Monaten ein verstärktes Interesse an weltweit investierenden Fonds festzustellen. ETFs mit Schwerpunkt globale Aktien verzeichneten einen Kaufquotienten von 2,05, was bedeutet, dass das Volumen der Neuanlagen doppelt so hoch ausfiel wie das der Verkäufe. Gefragt waren auch ETFs für europäische sowie US-amerikanische Aktien. „ETFs für deutsche Aktien zeigten mit einem Kaufquotienten von 0,99 indes eine ausgeglichene Kauf-Verkaufs-Bilanz“, bemerkt Rudolf Geyer abschließend.

Das ebase Fondsbarometer
Das ebase Fondsbarometer wird vierteljährlich veröffentlicht und spiegelt die Handelsaktivität aller Fondsvermittler und Anlageberater wider, die für die Kooperations-/ Vertriebspartner der B2B Direktbank tätig sind. Das ebase Fondsbarometer setzt sich aus zwei Elementen zusammen: der Handelsaktivität und dem Kaufquotienten. Die Handelsaktivität basiert auf dem Handelsvolumen und lässt unmittelbare Rückschlüsse auf den aktuellen Jahrestrend zu. Ein Wert von über 100 weist auf eine überdurchschnittliche Handelsaktivität im Vergleich zum mittleren monatlichen Handelsvolumen von 2016 hin; ein Stand unter 100 zeigt eine unterdurchschnittliche Handelsaktivität an.
Veränderungen der Mittelzuflüsse und Mittelabflüsse bei den Unterkategorien Fondstyp und Region werden über den Kaufquotienten ausgedrückt. Dabei werden die monatlichen Mittelzuflüsse des Berichtszeitraums in Relation zu den monatlichen Mittelabflüssen gesetzt. Bei einem Kaufquotienten über 1 überwiegen die Mittelzuflüsse, bei einem Kaufquotienten unter 1 die Mittelabflüsse. Fondsdepots für institutionelle Kunden und die der betrieblichen Altersversorgung werden in der Auswertung nicht berücksichtigt. 

Über ebase
Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) ist ein Unternehmen der comdirect-Gruppe. Als Vollbank bietet ebase neben umfassenden Dienstleistungen im Depotgeschäft u.a. auch die Finanzportfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft an. Als eine der führenden B2B Direktbanken verwaltet ebase ein Kundenvermögen von rund 31 Mrd. Euro in Deutschland. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und andere Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Depot-/und Kontoführung. 

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