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ebase Fondsbarometer: Nach starkem Jahresauftakt neigen Fondsanleger derzeit zur Vorsicht

Die Fondsnachfrage der Kunden der European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) zeigte im 1. Quartal 2018 ein wechselhaftes Bild: Im Januar stiegen die Handelsaktivitäten auf Rekordniveau, in der Folge überwog die Vorsicht. Über den gesamten Zeitraum hinweg überstiegen die Neuinvestments allerdings die Zahl der Anteilsverkäufe.

Aschheim, 11. April 2018. „Im 1. Quartal 2018 war die Fondsnachfrage stark von der Entwicklung der Finanzmärkte geprägt“, betont Rudolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung von ebase. „Im Januar sind die Handelsaktivitäten der ebase-Kunden auf ein Rekordniveau angestiegen, während sich die Finanzmärkte sehr positiv entwickelt hatten.“ Auf die Korrekturen an den Börsen haben die ebase-Kunden wiederum in der Folge mit vorsichtiger Zurückhaltung reagiert. So ging die Handelsaktivität der ebase-Kunden im Februar, nach einem Rekordhoch mit 143 Prozentpunkten des Vorjahresdurchschnitts im Januar, auf 115 Prozentpunkte zurück. Im März gab diese erneut auf 97 Prozentpunkte nach.

Eine ähnliche Entwicklung zeigt die Handelsaktivität bei ETFs, die im Januar auf einen Stand von 136 Prozentpunkte des Vorjahresdurchschnitts stieg und im Februar ihren bisherigen Höchststand von 148 Prozentpunkten markierte, aber im März deutlich auf 91 Prozentpunkte absackte.

„Auch die Entwicklung der Kaufquotienten spiegelt den Trend an den Börsen wider“, bemerkt Geyer. „Allerdings sind diese durchweg im positiven Bereich geblieben, was bedeutet, dass die Anteilskäufe trotz der turbulenten Entwicklungen an den Märkten über den gesamten Drei-Monats-Zeitraum hinweg die Anteilsrückgaben übertrafen.“ Für die aktiv gemanagten Fonds lag der Kaufquotient für das 1. Quartal bei 1,18.

In Folge der turbulenten Entwicklung an den Märkten waren bei den Kunden insbesondere defensivere Anlageklassen gefragt. So lag der Kaufquotient bei geldmarktnahen Fonds bei 2,23. Ein ähnliches Bild zeigte sich bei offenen Immobilienfonds (Kaufquotient: 1,57) und Mischfonds (Kaufquotient: 1,33). Auch Rentenfonds waren mit einem Kaufquotient von 1,12 gefragt.

„Die Entwicklung der vergangenen Monate zeigt, dass die ebase-Kunden nach den Kursrückgängen der letzten Monate die Risikobereitschaft etwas reduziert haben“, analysiert Geyer. „Sie greifen zu eher defensiven Fondstypen, wie Immobilien- und geldmarktnahen Fonds, um zunächst abzuwarten, bis sich die Finanzmärkte wieder in ruhigerem Fahrwasser bewegen.“

Mit Einschränkungen gilt das auch für ETF-Anleger, die ihre Handelsaktivitäten im März wie beschrieben stark reduziert haben. Dessen ungeachtet lag der Kaufquotient für die ersten drei Monate des Jahres bei 1,99, was bedeutet, dass die Neuinvestments nahezu doppelt so hoch waren wie die Verkäufe. „Das zeigt, dass unsere Kunden einerseits stark auf ETFs setzen und andererseits auch sehr flexibel agieren und sich bietende Chancen an den Finanzmärkten zeitnah ergreifen“, erklärt Rudolf Geyer abschließend.


Das ebase Fondsbarometer

Das ebase Fondsbarometer wird vierteljährlich veröffentlicht und spiegelt die Handelsaktivität der Kunden aller Finanzanlageberater und -vermittler wider, die für die Kooperations-/Vertriebspartner der B2B-Direktbank tätig sind. Das ebase Fondsbarometer setzt sich aus zwei Elementen zusammen: der Handelsaktivität und dem Kaufquotienten. Die Handelsaktivität basiert auf dem Handelsvolumen und lässt unmittelbare Rückschlüsse auf den aktuellen Jahrestrend zu. Ein Wert von über 100 weist auf eine überdurchschnittliche Handelsaktivität der Kunden im Vergleich zum mittleren monatlichen Handelsvolumen von 2017 hin; ein Stand unter 100 zeigt eine unterdurchschnittliche Handelsaktivität an. Veränderungen der Mittelzuflüsse und Mittelabflüsse bei den Unterkategorien Fondstyp und Region werden über den Kaufquotienten ausgedrückt. Dabei werden die monatlichen Mittelzuflüsse des Berichtszeitraums in Relation zu den monatlichen Mittelabflüssen gesetzt. Bei einem Kaufquotienten über eins überwiegen die Mittelzuflüsse, bei einem Kaufquotienten unter eins die Mittelabflüsse. Fondsdepots für institutionelle Kunden und die der betrieblichen Altersversorgung werden in der Auswertung nicht berücksichtigt.

Über ebase
Die European Bank for Financial Services GmbH (ebase®) ist ein Unternehmen der comdirect-Gruppe. Als Vollbank bietet ebase neben umfassenden Dienstleistungen im Depotgeschäft u.a. auch die Finanzportfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft an. Als eine der führenden B2B-Direktbanken in Deutschland verwaltet ebase ein Kundenvermögen von rund 31 Mrd. Euro. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und andere Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen von ebase für die Depot-/und Kontoführung. 

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Bahnhofstraße 20, 85609 Aschheim
Dr. Matthias Krautbauer, Telefon +49 (0) 89 454 60 220, E-Mail presse@ebase.com

GFD Finanzkommunikation
Joachim Althof, Telefon +49 (0) 89 2189 7087, E-Mail: althof@gfd-finanzkommunikation.de