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ebase Fondsbarometer Q4/2014: Verstärkte Fondsnachfrage im letzten Quartal 2014

#Fondsbarometer

Indexstand im Dezember: 102,9 Punkte – Jahresendkäufe bei Fondsberatern – ETFs und USA-Fonds stark gefragt, Deutschland schwach

Aschheim, 15. Januar 2015. Im letzten Quartal des Jahres 2014 zeigt das ebase Fondsbarometer, das die Handelsaktivität bei der im Fondshandel führenden B2B Direktbank widerspiegelt, eine gesteigerte Fondsnachfrage bei den angeschlossenen Finanzanlagenvermittlern und Beratern. Nach einem Indexstand von 73,5 Punkten im September kletterte das Barometer im Oktober auf 99,4 und nach einem weiteren Zwischentief von 71,7 im November zum Jahresschluss auf 102,9 Punkte. Ein Indexwert von über 100 zeigt eine gesteigerte Fondsnachfrage gegenüber dem Jahresdurchschnitt von 2013 als Referenzwert an.



„Der Dezember war ein Lichtblick in einem ansonsten durchschnittlichen Jahr, in dem die Fondsnachfrage meist durch die konjunkturelle Unsicherheit und die zahlreichen geopolitischen Krisen gedämpft war“, sagt Rudolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung von ebase. „Gefragt waren im letzten Quartal des Jahres 2014, wie schon im bisherigen Jahresverlauf, insbesondere ETFs und Mischfonds und von der regionalen Bestimmung waren vor allem USA-Fonds gesucht.“
Im Verlauf des Jahres 2014 markierte das Fondsbarometer im Januar seinen höchsten Stand von 111 Punkten. Die gemessen am Vorjahr relativ schwächste Fondsnachfrage zeigte der Mai 2014 mit einem Indexwert von 67,4.

Bei den Fondstypen dominierten Mischfonds und ETFs nicht nur die Fondsnachfrage im 4. Quartal, sondern über das ganze Jahr hinweg. Der Kaufquotient für Mischfonds lag im 4. Quartal bei 1,63, was bedeutet, dass die Mittelzuflüsse die Mittelabflüsse um 63 Prozent übertrafen. Bei ETFs lag der Quotient sogar bei 2,06 – es wurde also doppelt so viel gekauft wie verkauft. Nettomittelabflüsse registrierte ebase hingegen bei Aktienfonds und Dachfonds, die einen Kaufquotienten von 0,82 bzw. 0,78 erreichten.

Hinsichtlich der Anlageregion stachen die USA im 4. Quartal heraus. USA-Investments wurden von den Fondsberatern mit einem Kaufquotienten von 1,71 sehr viel stärker geordert als abgestoßen. „Die starke USA-Quote spiegelt das gesteigerte Anlegerinteresse infolge des erstarkten Wirtschaftswachstums in Nordamerika und der Aufwertung des US-Dollar wieder“, erklärt Rudolf Geyer. Ebenfalls überdurchschnittlich viele Anteilskäufe waren bei weltweiten Investments (1,12) und Euroland-Anlagen (1,05) zu verzeichnen.

Relativ wenig gefragt waren im letzten Quartal des Jahres  Fonds, die sich in
 Europa (0,79), den Emerging Markets (0,78) und auffälliger Weise auch in Deutschland (0,68) engagieren. „Dass Deutschland-Investments netto abgebaut wurden, lässt sich durch unterschiedliche Faktoren erklären: die anhaltende Russland-Krise, die wieder aufgeflammten Sorgen um Griechenland und nicht zuletzt durch das Erreichen eines neuen Höchststands im DAX, was einige Berater zu Gewinnmitnahmen genutzt haben dürften“, resümiert Rudolf Geyer.


Über das ebase Fondsbarometer:
Das ebase Fondsbarometer wird vierteljährlich veröffentlicht und spiegelt die Handelsaktivität aller Fondsberater wider, die für die Kooperationspartner der B2B Direktbank tätig sind. Das ebase Fondsbarometer setzt sich aus zwei Elementen zusammen: der Handelsaktivität und dem Kaufquotienten. Die Handelsaktivität basiert auf dem Handelsvolumen und lässt unmittelbare Rückschlüsse auf den aktuellen Jahrestrend zu. Ein Wert von über 100 weist auf eine überdurchschnittliche Handelsaktivität der Fondsberater im Vergleich zum mittleren monatlichen Handelsvolumen von 2013 hin; ein Stand unter 100 zeigt eine unterdurchschnittliche Handelsaktivität an.
Veränderungen der Mittelzuflüsse und Mittelabflüsse bei den Unterkategorien Fondstyp und Region werden über den Kaufquotienten ausgedrückt. Dabei werden die monatlichen Mittelzuflüsse des Berichtszeitraums in Relation zu den monatlichen Mittelabflüssen gesetzt. Bei einem Kaufquotienten über 1 überwiegen die Mittelzuflüsse, bei einem Kaufquotienten unter 1 die Mittelabflüsse. Fondsdepots für institutionelle Kunden und die der betrieblichen Altersversorgung werden in der Auswertung nicht berücksichtigt.

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