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ebase macht Banken fit für die Zukunft

#Banken

Zunehmende Regulierung und die Weiterentwicklung der technischen Infrastruktur zwingen Banken zu hohen Investitionen – Digitale Wettbewerber gewinnen Marktanteile - Kooperation bei der Führung von Wertpapier-/ und Investmentdepots spart Kosten, erhöht die Geschwindigkeit und verringert Risiken

Aschheim, 5. August 2014. „Die Bankbranche steht aufgrund von digitalen Wettbewerbern und zunehmender Regulierung vor einem Paradigmenwechsel“, sagt Rudolf Geyer, Geschäftsführer der European Bank for Financial Services, oder kurz: ebase. Berechnungen zufolge beliefen sich die direkten Kosten für die Umsetzung neuer Regularien allein in Deutschland in den Jahren 2010 bis 2013 auf rund 3,8 Milliarden Euro. In den Jahren 2013 bis 2015 wird mit direkten Kosten in Höhe von 4,8 Milliarden Euro gerechnet.1  „Zugleich wird sich der Wettbewerb signifikant verschärfen, Margen kommen unter Druck, Provisionen stehen am Pranger und Geschäftsmodelle müssen neu ausgerichtet werden“, stellt Rudolf Geyer fest. Der Kunde und Interessent bestimmt zunehmend Kommunikationskanal und Zeitpunkt für den Dialog mit der Bank. Parallel drängen Konzerne wie Apple, Google oder Paypal mit innovativen Modellen und Ideen in den Markt. Entwicklungen, auf die Banken schnell passende Antworten finden müssen. Doch genau hier drückt der Schuh: Aufgrund regulatorischer Anforderungen fehlt Banken der notwendige Spielraum, die nötigen Investitionen zu tätigen.

„Kleine und mittelständische Banken könnten vor der Existenzfrage stehen“, konstatiert ebase-Geschäftsführer Geyer. Seiner Auffassung nach reicht es nicht mehr, nur Teilprozesse technisch auszulagern. Um zukunftsfähig zu bleiben, sollten Kreditinstitute nach Überzeugung von ebase auch bei komplexen Dienstleistungen passende Partner suchen und die Arbeitsteilung vorantreiben. Durch Kooperationen können Banken Kosteneinsparungen erzielen und regulatorische Themen gezielt auslagern. Besonders im Fokus steht dabei das Wertpapier-/Investmentfondsgeschäft sowie die standardisierte Vermögensverwaltung. Aufgrund zunehmender Regulierung, Stichwort MiFID II, kommen auf die Banken für die Umsetzung und Anpassung der Geschäftsmodelle erhebliche Kosten zu, die gerade für kleine und mittelgroße Banken in keinem Verhältnis stehen. ebase kann auf Wunsch die komplette juristische Depotführung übernehmen und diese im Gegenzug im gewohnten „look & feel“ wieder zur Verfügung stellen. Das erprobte White Label Banking der ebase ermöglicht es, die Depotführung in dem individuellen Erscheinungsbild der jeweiligen Bank anzubieten und in deren Gesamtauftritt zu integrieren. Damit werden Image und Marke positiv aufgeladen und die Kundenbeziehung erhält einen neuen Stellenwert.

Nach Einschätzung von Geyer liegt in solchen Kooperationen die Zukunft des Bankgeschäfts: „Wie in anderen Industrien, wird gerade bei kleinen und mittelgroßen Banken die Wertschöpfungstiefe abnehmen und nach vorne eine Fokussierung auf den Kunden und Interessenten stattfinden“.

Mehr als 50 Banken, Versicherungen und Investmentgesellschaften nutzen mittlerweile die mandantenfähigen und modularen Lösungen der ebase. Als Vollbank und Finanzportfolioverwalter versteht sich ebase als Full-Service-Partner für individuell zugeschnittene Lösungen.


Über ebase
Die ebase GmbH ist ein Unternehmen der comdirect Gruppe und steht für das Geschäftsfeld B2B. Als eine der führenden B2B Direktbanken verwaltet die ebase Kundenvermögen von rund 23 Mrd. Euro in Deutschland. Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter und Unternehmen nutzen für ihre Kunden die mandantenfähigen Lösungen der ebase für die Investmentdepotführung und das Angebot von Produkten der Vermögensbildung, Altersvorsorge und Geldanlage. Die 100-prozentige Tochter der comdirect bank AG ist eine Vollbank und Mitglied des Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e.V. (BdB).

1 Quelle: Bundesbank-Statistik; KPMG/Bundesverband Deutscher Banken